Schüsse in Kreuzberg: Zielfahnder nehmen ersten Verdächtigen fest
Schüsse in Kreuzberg: Erster Verdächtiger festgenommen

Schüsse in Kreuzberg: Erster Verdächtiger gefasst

Nach den Schüssen, die Anfang März in der Böckhstraße in Berlin-Kreuzberg gefallen sind, hat die Polizei einen ersten Erfolg bei der Fahndung erzielt. Wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei am Montag mitteilten, konnten Zielfahnder den 38-jährigen Tatverdächtigen in der Potsdamer Straße aufspüren und gegen 13:55 Uhr festnehmen. Der Beschuldigte wurde noch am selben Tag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Tiergarten vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Hintergrund der Tat

Die Schüsse ereigneten sich am 10. März gegen 20:50 Uhr an der Böckhstraße. Damals waren ein 25-Jähriger und sein 31 Jahre alter Bruder mit mehreren Männern in einen Streit geraten. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurden Schüsse auf die beiden Brüder abgegeben. Der 25-Jährige erlitt eine Schussverletzung am Fuß, sein Bruder am Unterschenkel. Die drei Angreifer flüchteten anschließend mit zwei Fahrzeugen vom Tatort.

Intensive Ermittlungen

Die Festnahme des 38-Jährigen ist das Ergebnis intensiver Ermittlungen der Ermittlungsgruppe „Telum“ der Staatsanwaltschaft und der Polizei-Sondereinheit „Ferrum“. Die Behörden arbeiten weiterhin daran, die beiden weiteren Tatverdächtigen zu identifizieren und festzunehmen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und möglichen Verbindungen in die Berliner Unterwelt dauern an.

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