Nach 14 Jahren intensiver Planung startet in Berlin-Lichterfelde Süd eines der bedeutendsten Wohnungsbauprojekte der Hauptstadt. Auf dem Areal des ehemaligen US-Trainingsgeländes, südlich des S-Bahnhofs Lichterfelde Süd gelegen, entsteht das neue Stadtquartier „Neulichterfelde“. Bis Mitte der 2030er Jahre sollen hier rund 2700 Wohnungen und Reihenhäuser gebaut werden, die Platz für mehr als 5000 Menschen bieten.
Größtes Wohnungsbauprojekt der Hauptstadt
Das Projekt „Neulichterfelde“ gilt als eines der größten seiner Art in Berlin. Die Planungen begannen bereits vor 14 Jahren, nun wird die Umsetzung konkret. Auf dem weitläufigen Gelände, das früher von der US-Armee genutzt wurde, entsteht ein modernes Stadtquartier mit vielfältigen Wohnungsangeboten. Geplant sind sowohl Mietwohnungen als auch Reihenhäuser, um unterschiedlichen Wohnbedürfnissen gerecht zu werden.
Infrastruktur und Anbindung
Neben den Wohngebäuden ist auch die Infrastruktur ein zentraler Bestandteil des Projekts. So sind Grünflächen, Spielplätze und soziale Einrichtungen vorgesehen. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird durch die nahegelegene S-Bahnstation Lichterfelde Süd gewährleistet. Auch Rad- und Fußwege sollen das Quartier vernetzen.
Bauzeit und Fertigstellung
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Mitte der 2030er Jahre andauern. Schrittweise sollen die Wohnungen fertiggestellt und bezogen werden. Die Stadt Berlin erhofft sich durch das Projekt eine Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes. Insbesondere Familien und Berufspendler könnten von der Lage im Süden der Stadt profitieren.
Mit „Neulichterfelde“ entsteht nicht nur Wohnraum, sondern ein ganzes Stadtviertel mit eigener Identität. Die Planer legen Wert auf eine nachhaltige Bauweise und eine hohe Lebensqualität. Das Projekt könnte als Vorbild für weitere Großbauvorhaben in Berlin dienen.



