Thrombose: Die unsichtbare Gefahr und ihre Risiken
Thrombose: Die unsichtbare Gefahr und ihre Risiken

Das unsichtbare Risiko: Wie gefährlich ist eine Thrombose wirklich?

Eine Thrombose kann lebensbedrohliche Folgen haben, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt wird. In diesem Artikel erfahren Sie, warum das so ist und worauf Sie achten sollten.

Menschen, die plötzlich ein geschwollenes Bein, Schmerzen oder ein ungewohntes Spannungsgefühl bemerken, sollten hellhörig werden. Hinter diesen Beschwerden kann eine tiefe Venenthrombose stecken, die oft erst spät erkannt wird, da die Symptome anfangs mild sein oder sogar ganz ausbleiben können. Genau das macht sie so tückisch.

Warum eine Thrombose gefährlich ist

Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel in einer Vene, meist in den Beinen. Das Problem: Das Gerinnsel kann sich lösen und über den Blutkreislauf in die Lunge gelangen. Dort kann es ein Blutgefäß verschließen, was zu einer lebensbedrohlichen Lungenembolie führt. Daher ist eine frühzeitige Erkennung und Behandlung entscheidend.

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Typische Warnzeichen einer Thrombose

Eine tiefe Venenthrombose äußert sich nicht durch ein einzelnes Symptom. Vielmehr können verschiedene Anzeichen auftreten:

  • Plötzliche Schwellung des Beins
  • Schmerzen, Spannungs- oder Schweregefühl
  • Bläuliche Verfärbung der Haut
  • Ungewöhnliches Wärmegefühl oder deutlich sichtbare Venen
  • Bei oberflächlicher Thrombose: verhärteter, druckempfindlicher Strang unter der Haut

Besonders ernst zu nehmen sind Atemnot, plötzliche Brustschmerzen oder ein ungewöhnlich schneller Puls – diese können auf eine Lungenembolie hindeuten.

Wie Ärzte eine Thrombose diagnostizieren

Die Diagnose erfolgt in der Regel mittels Ultraschall. Die Kompressionssonografie (Druckultraschall) ist die Standardmethode: Lässt sich die Vene nicht richtig zusammendrücken, deutet dies auf ein Blutgerinnsel hin. Ergänzend wird oft der Blutfluss per Duplex-Ultraschall überprüft.

Nach der Diagnose beginnt die Behandlung so schnell wie möglich. Gerinnungshemmende Medikamente verhindern, dass das Gerinnsel wächst. Später kommen häufig Blutverdünner in Tablettenform zum Einsatz. Kompressionsstrümpfe können die Beschwerden lindern.

Wer besonders gefährdet ist

Das Thromboserisiko steigt unter anderem bei:

  • Bewegungsmangel
  • Nach Operationen
  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Krebserkrankungen
  • Zunehmendem Alter
  • Früheren Thrombosen

Vorbeugen lässt sich vor allem durch regelmäßige Bewegung, ausreichend Flüssigkeitszufuhr und einen gesunden Lebensstil.

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