Der Ebola-Patient, der in der Berliner Charité behandelt wurde, ist nach gut zwei Wochen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der US-amerikanische Arzt, der sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus infiziert hatte, befinde sich in einem guten Gesundheitszustand, teilte die Klinik mit.
Behandlung in der Charité
Der Patient war in die renommierte Berliner Charité eingeliefert worden, nachdem er sich während seiner Arbeit in der Demokratischen Republik Kongo mit Ebola angesteckt hatte. Die Klinik verfügt über eine Spezialstation für hochinfektiöse Erkrankungen und konnte den Arzt erfolgreich behandeln.
Gesundheitszustand des Patienten
Nach Angaben der Charité ist der Patient nun vollständig genesen und konnte das Krankenhaus in gutem Zustand verlassen. Die genauen Behandlungsmethoden wurden nicht im Detail erläutert, jedoch wird bei Ebola-Patienten in der Regel eine unterstützende Therapie durchgeführt, die den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt stabilisiert.
Hintergrund: Ebola-Ausbruch im Kongo
Die Demokratische Republik Kongo kämpft immer wieder mit Ebola-Ausbrüchen. Das Virus verursacht schweres Fieber und innere Blutungen und kann tödlich verlaufen. Der US-Arzt hatte sich vermutlich bei der Behandlung von Patienten infiziert.
Die Entlassung des Patienten ist ein positives Signal für die medizinische Versorgung von Ebola-Erkrankungen in Deutschland. Die Charité gilt als eines der führenden Zentren für die Behandlung von hochinfektiösen Krankheiten.



