Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sich in einer öffentlichen Stellungnahme dafür ausgesprochen, dass Kinder auch um 21 Uhr Fußballspiele der Europameisterschaft verfolgen dürfen. In einem auf Instagram veröffentlichten Video appellierte er an die Vernunft der Eltern und betonte die Bedeutung gemeinsamer Erlebnisse.
Van der Bellens Appell an die Eltern
„Ich wünsche mir, dass Kinder um 21 Uhr Fußball schauen dürfen“, sagte Van der Bellen in dem Video. Er argumentierte, dass solche Momente des gemeinsamen Fiebers und der Begeisterung für Kinder wertvoll seien. Der Bundespräsident räumte ein, dass es sich um eine Ausnahme handeln sollte, aber die Europameisterschaft biete eine besondere Gelegenheit für Familien.
Reaktionen aus der Bevölkerung
Die Aussage des Bundespräsidenten löste in sozialen Medien gemischte Reaktionen aus. Während viele Eltern zustimmten, dass flexible Schlafenszeiten bei sportlichen Großereignissen sinnvoll seien, äußerten andere Bedenken bezüglich der Schlafhygiene von Kindern. Van der Bellen betonte jedoch, dass es letztlich eine Entscheidung der Eltern sei und er nur eine Empfehlung ausspreche.
Hintergrund: EM-Spiele und Kinder
Die Anstoßzeiten der Fußball-EM liegen oft um 21 Uhr, was für Kinder im Grundschulalter eine späte Uhrzeit darstellt. Van der Bellen, selbst Vater, zeigte Verständnis für die Situation vieler Familien. „Es geht nicht darum, Regeln komplett über Bord zu werfen, sondern um eine Ausnahme für besondere Momente“, so der Bundespräsident.
Van der Bellens Verhältnis zum Fußball
Der Bundespräsident gilt als Fußballfan und verfolgt die Spiele der österreichischen Nationalmannschaft mit großem Interesse. Bereits in der Vergangenheit hatte er sich mehrfach zu sportlichen Themen geäußert und die Bedeutung des Sports für den Zusammenhalt der Gesellschaft hervorgehoben.



