Berliner U-Bahnhof Nollendorfplatz heißt jetzt „Im Regenbogenkiez“
U-Bahnhof Nollendorfplatz wird zu „Im Regenbogenkiez“

Der U-Bahnhof Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg heißt ab sofort offiziell „Im Regenbogenkiez“. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit. Das Eingangsschild wurde in Regenbogenfarben gestaltet und weist nun auf die besondere Bedeutung des Viertels hin.

Dauerhafte Umbenennung als Zeichen der Wertschätzung

Die BVG erklärte, dass der neue Schriftzug „eines der bekanntesten Quartiere der Hauptstadt“ würdigen solle. „Als einer der wichtigsten Zugänge zum Regenbogenkiez weist der U-Bahnhof künftig schon bei der Ankunft auf die historische und kulturelle Bedeutung dieses Quartiers hin“, hieß es bei der Enthüllung. Anders als zunächst angenommen, bleibt die Beschilderung dauerhaft bestehen und ist nicht nur auf den Pride Month beschränkt. Die BVG korrigierte ihre ursprünglichen Angaben entsprechend.

Prominente Gäste bei der Enthüllung

An der feierlichen Enthüllung nahmen unter anderem die Senatorinnen für Wirtschaft und Verkehr, Franziska Giffey (SPD) und Ute Bonde (CDU), sowie Nadine Königsmann, Veranstaltungsleiterin des Lesbisch-schwulen Stadtfestes, teil. Die Umbenennung ist Teil der Bemühungen, die Sichtbarkeit und Anerkennung der LGBTQ+-Community in Berlin zu stärken.

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Der Nollendorfplatz gilt als historisches Zentrum der queeren Szene Berlins und ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Touristen und Einheimische gleichermaßen. Mit der dauerhaften Umbenennung setzt die BVG ein klares Zeichen für Toleranz und Vielfalt.

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