Schweden trainiert vor eingestürzter Tribüne in Frisco
Schweden trainiert vor Trümmern in Frisco

Die schwedische Nationalmannschaft erlebte am Mittwoch eine Überraschung bei ihrer Ankunft im Trainingsgelände in Frisco, Texas. Die Pressetribüne im Toyota-Stadion des FC Dallas war komplett eingestürzt und hinterließ einen Haufen Schutt. Das Team von Trainer Graham Potter sollte sich hier auf das letzte Vorrundenspiel der Gruppe F gegen Japan vorbereiten.

Schock beim Betreten des Stadions

„Ich dachte nur: Was ist passiert? Soweit ich weiß, hat es keinen Sturm gegeben“, sagte der schwedische Nationalspieler Besfort Zeneli (23) über den Anblick. Die Tribüne über den roten Sitzen auf der Geraden war zusammengebrochen. Nationalmannschaftsmanager Stefan Pettersson berichtete: „Sie wollten etwas abreißen, und es sieht so aus, als wäre es in die falsche Richtung gefallen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Wahrscheinlich haben sie es gesprengt, und dann ist etwas schiefgegangen.“

Hintergrund der Bauarbeiten

Das Toyota-Stadion wird derzeit für 182 Millionen Dollar (rund 160 Millionen Euro) renoviert. Die Modernisierung soll erst 2028 abgeschlossen sein. Bürgermeister Jeff Cheney versprach: „Wenn es fertig ist, wird es eines der schönsten reinen Fußballstadien der Welt sein.“ Petra Thorén, Pressesprecherin der schwedischen Nationalmannschaft, bestätigte: „Bei den Bauarbeiten ist etwas schiefgelaufen.“

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Training trotz Trümmern

Trotz der Zerstörung konnte das Team von Graham Potter das Training planmäßig durchführen. „Wir können den gesamten Platz und alle anderen Flächen wie gewohnt nutzen“, erklärte Pettersson. Er beschrieb die Reaktion der Spieler: „Sie waren etwas verdutzt, als sie ankamen. Sie sagten: ‚Oh, was zum Teufel ist passiert?‘, als sie das sahen. Sie wussten vorher gar nichts davon.“

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Japan am 26. Juni. Verletzt wurde niemand, und die schwedische Mannschaft konnte sich wie geplant vorbereiten. Die Ursache des Einsturzes wird noch untersucht, aber nach Angaben von Pettersson handelte es sich um einen Fehler bei den Abrissarbeiten.

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