Das ehemalige Restaurant „Petit Palais“ im Schlosspark Schönhausen in Berlin wird nach einem Jahr wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mitte 2025 hatte das Lokal geschlossen, anschließend wurde dort exklusiv für die Bundeswehr gekocht. Nun dürfen auch normale Parkbesucher wieder einkehren – unter einem neuen Namen.
Hintergrund des Streits
Der Konflikt zwischen dem Betreiber und der Bundeswehr eskalierte im Sommer 2025. Das Restaurant war zuvor ein beliebter Treffpunkt für Spaziergänger und Touristen. Nach der Schließung gab es Kritik, da der Schlosspark ein öffentlicher Ort sei und nicht für militärische Zwecke genutzt werden solle. Die Bundeswehr hatte das Gebäude zwischengenutzt, um ihre Soldaten zu verpflegen.
Neueröffnung und Umbenennung
Ab sofort können Gäste wieder das Restaurant besuchen. Der neue Name wird in Kürze bekannt gegeben. Der Betreiber verspricht eine moderne Speisekarte mit regionalen und saisonalen Gerichten. Die Öffnungszeiten sollen an die Parkzeiten angepasst werden. Die Wiedereröffnung ist für Anfang nächsten Monats geplant.
Die Umbenennung soll einen Neuanfang symbolisieren. Der bisherige Name „Petit Palais“ sei durch den Streit belastet. Der neue Name wird noch nicht verraten, soll aber den historischen Charakter des Schlossparks widerspiegeln.
Reaktionen und Ausblick
Anwohner und Parkbesucher zeigen sich erfreut über die Wiedereröffnung. Viele hatten das Restaurant vermisst. Die Bundeswehr hat sich nicht zu den Vorfällen geäußert. Das Bezirksamt begrüßt die Entscheidung, das Lokal wieder der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Es bleibt abzuwarten, ob der neue Name und das Konzept die Gäste überzeugen können.



