Giftige Pflanzen auf der Weide: Diese Gewächse sind für Pferde lebensgefährlich
Giftige Pflanzen auf der Weide: Lebensgefahr für Pferde

Frisches Gras, viel Bewegung und Artgenossen – für die meisten Pferde ist die Weide ein Paradies. Doch zwischen den Halmen können giftige Pflanzen wachsen, die schwere Vergiftungen auslösen und im schlimmsten Fall tödlich sein können. Pferdehalter sollten daher wissen, welche Pflanzen gefährlich sind und wie sich das Risiko minimieren lässt.

Diese Pflanzen sind besonders gefährlich

Im Sommer ist eine grüne, saftige Wiese für Pferde ein Jackpot – allerdings nur, solange sich zwischen dem Gras keine giftigen Pflanzen mischen. Einige Arten können bereits in kleinen Mengen schwere Vergiftungen verursachen. Zu den gefährlichsten zählt der Blaue Eisenhut: Bereits geringe Mengen können lebensbedrohlich sein. Auch die Tollkirsche und der Gefleckte Schierling gelten als hochgiftig; sie können neurologische Störungen, Atemprobleme, Krämpfe und den Tod verursachen.

Häufig auf Weiden zu finden ist das Jakobskreuzkraut, wie PETBOOK berichtet. Es kann Leberschäden, Koliken, starken Gewichtsverlust und Apathie auslösen. Ebenfalls problematisch sind Butterblumen, die Magen-Darm-Reizungen und Durchfall verursachen können. Die Herbstzeitlose enthält das giftige Alkaloid Colchicin und kann unter anderem Herzprobleme, Koliken und Atembeschwerden hervorrufen. Besonders tückisch: Getrocknet im Heu ist sie leicht mit harmlosen Kräutern zu verwechseln. Auch Efeu kann Verdauungs-, Herz- und Kreislaufprobleme verursachen. Zudem kann der Wiesen-Bärenklau bei Hautkontakt, insbesondere in Verbindung mit Sonnenlicht, schmerzhafte Hautreizungen auslösen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

So schützen Sie Ihr Pferd

Wer seine Weide regelmäßig kontrolliert, kann viele Gefahren früh erkennen. Besonders im Frühjahr und Sommer sollten Halter nach auffälligen Pflanzen Ausschau halten. Bestimmungsbücher oder Pflanzen-Apps helfen dabei, unbekannte Gewächse zu identifizieren. Bei Unsicherheit sollte ein Pflanzenexperte hinzugezogen werden. Giftige Pflanzen sollten möglichst vollständig entfernt werden. Breiten sie sich stark aus, sperren Sie den Bereich ab und entfernen die Gewächse samt Wurzeln. Wichtig ist außerdem, eine weitere Ausbreitung über Samen zu verhindern – deshalb sollten auch giftige Pflanzen am Rand der Weide vor der Blüte entfernt werden.

Eine sorgfältig kontrollierte Weide ist der beste Schutz vor Vergiftungen. Denn selbst unscheinbare Pflanzen können für Pferde zu einer ernsten Gefahr werden.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration