Ghosting im Job – ein Phänomen, das immer häufiger vorkommt. Viele Arbeitgeber lassen Bewerber nach dem Einreichen ihrer Unterlagen einfach im Dunkeln tappen. Eine Absage wäre schnell geschrieben, doch stattdessen herrscht Funkstille. Für Arbeitssuchende ist das nicht nur frustrierend, sondern auch respektlos. Dabei schaden sich Unternehmen damit letztlich selbst, wie eine Kolumne von Sara Weber zeigt.
Warum Ghosting im Bewerbungsprozess problematisch ist
Bewerber investieren viel Zeit und Mühe in ihre Bewerbungen. Sie recherchieren über das Unternehmen, passen ihren Lebenslauf an und schreiben individuelle Anschreiben. Wenn dann keine Rückmeldung kommt, fühlen sie sich im Stich gelassen. Dieses Verhalten kann langfristig den Ruf eines Arbeitgebers schädigen. In Zeiten von Social Media und Bewertungsportalen verbreitet sich schlechte Erfahrungen schnell.
Die Folgen für Unternehmen
Werden Bewerber ignoriert, kann das negative Auswirkungen haben. Zum einen verlieren Unternehmen potenzielle Talente, die sich vielleicht später noch einmal bewerben würden. Zum anderen sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Bewerber das Unternehmen weiterempfehlen. In einem umkämpften Arbeitsmarkt ist ein guter Ruf entscheidend, um die besten Fachkräfte zu gewinnen.
Was Arbeitgeber besser machen können
Eine einfache Lösung: Automatisierte Absagen oder zumindest eine Zwischennachricht, die den Eingang der Bewerbung bestätigt und den weiteren Prozess skizziert. Das zeigt Wertschätzung und hält die Kommunikation aufrecht. Auch wenn die endgültige Entscheidung länger dauert, ist ein kurzes Update besser als Stille.
Die Kolumne von Sara Weber verdeutlicht, dass Ghosting im Job kein Kavaliersdelikt ist. Es ist eine Unverschämtheit, die regelmäßig vorkommt und sowohl Bewerber als auch Unternehmen belastet. Letztlich ist es im Interesse aller, den Bewerbungsprozess respektvoll zu gestalten.



