Capital Bra im SPIEGEL-Interview: Drogensucht, Panikattacken und AfD-Kritik
Capital Bra: Drogensucht, Panikattacken und AfD-Kritik

Im Juni 2026 gab Rapper Capital Bra, bürgerlich Vladyslav Balovatsky, ein exklusives Interview mit dem SPIEGEL. Dabei sprach er schonungslos über seine Drogensucht, Panikattacken und seine Haltung zur AfD. Auf die Frage der Journalistin Nora Gantenbrink, ob er vor dem Interview Tilidin genommen habe, antwortete er knapp: „Ja.“

Offene Worte über die Sucht

Capital Bra, einer der erfolgreichsten Musiker Deutschlands, machte zuletzt Schlagzeilen mit einem live gestreamten Absturz. In dem Gespräch gewährte er tiefe Einblicke in seinen Alltag mit der Abhängigkeit von Tilidin, einem starken Schmerzmittel. Er beschrieb, wie die Droge sein Leben bestimmt und zu Panikattacken geführt hat. „Ich hatte Angst zu sterben“, sagte er und bezog sich auf einen besonders kritischen Tag.

Politische Statements und Gesellschaftskritik

Neben seiner Sucht äußerte sich Capital Bra auch politisch. Er kritisierte die AfD scharf und warnte vor deren wachsendem Einfluss. „Die AfD spaltet die Gesellschaft“, so der Rapper. Er rief seine Fans dazu auf, wählen zu gehen und sich gegen Rechtsextremismus zu stellen. Das Interview, das in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2026 erschien, zeigt den Künstler in einem nachdenklichen und verletzlichen Moment.

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Reaktionen und Ausblick

Die Offenheit von Capital Bra stieß in den sozialen Medien auf gemischte Reaktionen. Viele Fans zeigten sich besorgt um seine Gesundheit, während andere seine Ehrlichkeit lobten. Der Rapper betonte, dass er Hilfe suche und sich seiner Verantwortung als Vorbild bewusst sei. „Ich will nicht so enden“, sagte er und deutete an, dass er einen Entzug plane. Das Gespräch verdeutlicht die Schattenseiten des Ruhms und die Herausforderungen, mit denen erfolgreiche Künstler kämpfen.

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