Brand in ehemaligem Autohaus in Berlin-Neukölln
Am Vormittag ist ein ehemaliges Autohaus in Berlin-Neukölln in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte aus und entdeckte im Gebäude zwölf wohnungslose Menschen, die dort campierten. Eine Person wurde leicht verletzt und vor Ort behandelt, jedoch nicht durch den Brand selbst. Die Verletzungen hatten andere Ursachen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte.
Einsatzkräfte und Verkehrsbehinderungen
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte flüchteten die Obdachlosen aus dem Gebäude, so die Polizei. Die Feuerwehr war mit 55 Kräften im Einsatz. Aufgrund der Löscharbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen: Die Grenzallee war zwischen Naumburger Straße und Karl-Marx-Allee für etwa zwei Stunden gesperrt. Auch der öffentliche Nahverkehr war betroffen.
Ursache und Schadenshöhe unklar
Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei vermutet fahrlässige Brandstiftung, hat jedoch keine Hinweise darauf, dass eine der entdeckten Personen für das Feuer verantwortlich sein könnte. Die Höhe des Sachschadens wird noch ermittelt.
Dies ist eine Nachricht aus dem dpa-Newskanal.



