In Bangladesch sorgt ein außergewöhnlicher Albino-Büffel für Aufsehen. Das Tier trägt den Spitznamen „Donald Trump“ – wegen seiner auffälligen rotblonden Mähne, die stark an die Frisur des US-Präsidenten erinnert. Der 700 Kilogramm schwere Bulle lebt auf einem Bauernhof nahe der Hauptstadt Dhaka und lockt täglich Schaulustige an.
Ein Büffel namens Trump
Besitzer Zia Uddin Mridha berichtet, dass sein Bruder auf die Idee kam, den Büffel nach dem amerikanischen Präsidenten zu benennen. „Die Ähnlichkeit ist verblüffend“, sagt Mridha. „Besonders wenn ich ihm die Haare kämme und einen Seitenscheitel ziehe, sieht er aus wie Trump.“ Der Büffel trägt mal einen stylischen Seitenscheitel, mal einen akkuraten Mittelstreifen – stets perfekt gestylt von seinem Besitzer.
Besucheransturm auf den Bauernhof
Nachdem die Geschichte des „Trumpeltiers“ bekannt wurde, strömten Schaulustige in Scharen auf den Hof. Viele kommen mit Kameras, um ein Foto mit dem ungewöhnlichen Tier zu machen. Mridha erfüllt die Erwartungen gerne und bürstet dem Büffel täglich die Mähne. „Die Leute sind begeistert, manche können gar nicht glauben, dass es sich um einen echten Büffel handelt“, so der Bauer.
Düstere Aussichten für den Büffel
Doch die Freude über den Internet-Star währt nicht lange. Bereits am kommenden Dienstag soll das Tier geschlachtet werden – zum muslimischen Opferfest Eid al-Adha. Nach islamischer Tradition wird dann ein Tier geopfert. Für „Donald Trump“ bedeutet das einen Schnitt durch die Kehle. Viele Tierfreunde und Fans zeigen sich bestürzt, doch der Besitzer betont, dass dies eine religiöse Pflicht sei.
Ob der Büffel tatsächlich geopfert wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Einige Tierschutzorganisationen haben bereits Protest angekündigt. Bleibt zu hoffen, dass „Donald Trump“ doch noch eine Gnadenfrist erhält.



