Zitadelle Spandau: Hüterin ungewollter Berliner Kunstschätze
Zitadelle Spandau: Hüterin ungewollter Kunstschätze

Berlin. Arbeiten, wo andere Ausflüge machen: Die Zitadelle Spandau ist Berlins Festung – und birgt einen besonderen Schatz. Ein Besuch bei Museumsleiterin Urte Evert.

Die Hüterin der Schätze

Urte Evert ist die Hüterin der Berliner Kunstschätze, die niemand mehr haben will. Sie leitet die Zitadelle Spandau, eine der besterhaltenen Festungen der Renaissance in Europa. Hier bewahrt sie Werke auf, die in anderen Museen keinen Platz finden oder als nicht mehr zeitgemäß gelten.

Ein Ort mit Geschichte

Die Zitadelle Spandau ist nicht nur ein Museum, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel. Das Dach der Bastion Kronprinz wird als Festwiese genutzt und bietet eine idyllische Aussicht. „Es ist ein besonderer Ort, an dem Geschichte lebendig wird“, sagt Evert.

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Die Arbeit der Museumsleiterin

Als Militärhistorikerin kümmert sich Evert um die Erhaltung und Präsentation der Sammlungen. Dazu gehören Waffen, Uniformen und Alltagsgegenstände aus verschiedenen Epochen. „Viele Stücke sind einzigartig und erzählen Geschichten, die sonst vergessen würden“, erklärt sie.

Herausforderungen und Visionen

Die Finanzierung ist eine ständige Herausforderung. Dennoch plant Evert neue Ausstellungen und Veranstaltungen, um die Zitadelle noch attraktiver zu machen. „Wir wollen die Geschichte für alle erlebbar machen“, betont sie.

Die Zitadelle Spandau bleibt ein faszinierender Ort, der weit mehr ist als nur eine Festung – sie ist ein lebendiges Museum und ein kulturelles Erbe Berlins.

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