Sherpa überlebt tagelang in Gletscherspalte am Mount Everest
Sherpa überlebt in Gletscherspalte am Mount Everest

Vermisst am Mount Everest: Wie ein Sherpa in eine Gletscherspalte stürzte und von einer Lawine gerettet wurde

Ein verschollener Sherpa hat tagelang allein am Mount Everest überlebt. Jetzt berichten Retter, was der Vermisste ihnen erzählte: Demnach fiel er in eine Gletscherspalte und rettete sich selbst – mithilfe einer Lawine. Von Miriam Khan, 05.06.2026, 19.03 Uhr.

Der Unfall: Sturz in die Tiefe

Der Sherpa, bekannt als Dawa Sherpa, war Teil einer Expedition am Mount Everest. Während des Aufstiegs verlor er plötzlich den Halt und stürzte in eine tiefe Gletscherspalte. Die Kälte und die Dunkelheit umgaben ihn, während er versuchte, sich zu orientieren. Seine Kollegen bemerkten sein Fehlen erst Stunden später, als sie am Lager ankamen. Sofort wurde eine Suchaktion gestartet, doch die Bedingungen waren extrem schwierig.

Überlebenskampf in der Eiseskälte

Dawa Sherpa verbrachte mehrere Tage allein in der Gletscherspalte. Er hatte nur wenig Proviant und keine warme Kleidung. Um sich warm zu halten, bewegte er sich ständig und versuchte, sich in einer Eishöhle zu schützen. Die Nächte waren besonders grausam, mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Er hörte die Rufe der Retter, aber sie konnten ihn nicht finden, da die Spalte tief und versteckt war.

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Die unerwartete Rettung durch eine Lawine

Am dritten Tag seiner Gefangenschaft löste sich oberhalb der Spalte eine Lawine. Die Schneemassen donnerten herab und füllten teilweise die Spalte. Doch statt ihn zu begraben, schuf die Lawine einen Ausweg: Ein großer Schneeblock brach ab und bildete eine Rampe, die es Dawa Sherpa ermöglichte, aus der Spalte zu klettern. Er nutzte die Gelegenheit und erreichte schließlich die Oberfläche, wo er von einem Suchtrupp entdeckt wurde.

Rettung und Genesung

Die Retter brachten Dawa Sherpa sofort in ein Krankenhaus. Er litt unter Unterkühlung, Dehydrierung und leichten Erfrierungen, aber sein Zustand war stabil. Ein Angehöriger zeigte ein Foto von ihm im Krankenhaus, das ihn lächelnd zeigte. Die Ärzte waren erstaunt über seine Überlebenskraft. Dawa Sherpa selbst sagte: „Ich dachte, ich sterbe, aber die Lawine war mein Glück.“

Die Bedeutung des Vorfalls

Dieser Vorfall zeigt die extremen Gefahren des Bergsteigens am Mount Everest. Gletscherspalten sind eine der größten Bedrohungen für Bergsteiger. Die Rettung durch eine Lawine ist äußerst selten und glücklich. Experten betonen, dass solche Geschichten die Risiken des Höhenbergsteigens verdeutlichen. Dawa Sherpa wird sich bald vollständig erholen und plant, in Zukunft weiter als Sherpa zu arbeiten, aber mit größerer Vorsicht.

Fazit

Die Geschichte von Dawa Sherpa ist ein Beispiel für Überlebenswillen und Glück im Unglück. Seine Rettung durch eine Lawine bleibt einzigartig in der Geschichte des Mount Everest. Die Bergsteigergemeinschaft feiert seine Rückkehr und mahnt zu mehr Sicherheitsvorkehrungen.

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