Schulplatzvergabe in Friedrichshain-Kreuzberg: 74 Kinder müssen pendeln
Schulplatzvergabe: 74 Kinder pendeln in andere Bezirke

Jedes Jahr bangen zahlreiche Eltern in Berlin um die Vergabe der Plätze an Oberschulen. An diesem Mittwoch gehen die Briefe mit den Vergabeinformationen raus. Der Tagesspiegel hat bereits Einsicht in Zahlen bekommen, auf die Familien warten. Besonders betroffen ist der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

Negative Bescheide für 173 Kinder

Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg werden 173 Kinder negative Bescheide erhalten. Das bedeutet, dass sie keinen der drei von ihnen gewünschten Schulplätze bekommen haben. 74 dieser Kinder müssen nun in anderen Bezirken unterrichtet werden – sie müssen pendeln, häufig nach Neukölln oder Marzahn.

Überbelegte Schulen

Einige Schulen im Bezirk sind stark überbelegt. Die Nachfrage nach bestimmten Oberschulen ist in diesem Jahr besonders hoch. Die Bezirksverwaltung arbeitet daran, für alle Kinder einen Platz zu finden, auch wenn dieser nicht den Wünschen entspricht.

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Für die betroffenen Familien bedeutet dies oft eine längere Anreise und mehr Organisation im Alltag. Die Schulplatzvergabe ist für viele Eltern ein emotionales Thema, da sie die Bildung ihrer Kinder betrifft.

Der Senat plant, langfristig mehr Schulplätze zu schaffen, um solche Engpässe zu vermeiden. Bis dahin müssen die Familien mit den aktuellen Gegebenheiten umgehen. Die Briefe mit den Bescheiden werden in den nächsten Tagen zugestellt.

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