Die Versteigerung einer künstlichen Insel im Greifswalder Bodden vor Rügen hat bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Den Zuschlag erhielt ein Mann, der die heruntergekommene Militärstation auf dem Eiland noch nie persönlich in Augenschein genommen hat. Ein Ortstermin von Ella Knigge beleuchtet die Hintergründe.
Ungewöhnliche Auktion
Die Insel Ostervilm, einst Teil einer militärischen Anlage, wurde zwangsversteigert. Das Interesse war enorm, denn Inseln sind in Deutschland selten im Angebot. Der neue Eigentümer, dessen Name nicht genannt wird, setzte sich mit seinem Gebot gegen mehrere Mitbewerber durch. Er betonte, dass er die Immobilie nicht persönlich besichtigt habe, aber von ihrem Potenzial überzeugt sei.
Zustand der Anlage
Die ehemalige Militärstation ist stark verfallen. Die Gebäude sind verwittert, die Technik ist veraltet. Der Käufer spricht von einer „Schrottimmobilie“, die jedoch eine einmalige Chance biete. Er plant, die Insel zu einem touristischen Anziehungspunkt umzubauen, wobei er auf nachhaltige Konzepte setzen will.
Reaktionen der Anwohner
Die Bewohner der umliegenden Gemeinden sind gespalten. Einige hoffen auf neue Arbeitsplätze und mehr Besucher, andere befürchten eine Überlastung der Infrastruktur. Der Käufer verspricht, die Anwohner in die Planungen einzubeziehen.
Ausblick
Die Zukunft der Insel bleibt spannend. Der neue Besitzer muss zunächst die rechtlichen und baulichen Hürden überwinden. Die nächsten Monate werden zeigen, ob aus der verfallenen Militärstation ein neues touristisches Highlight wird.



