Die politische Karriere von Katrin Lange (SPD) nimmt eine neue Wendung. Nach ihrem überraschenden Rücktritt als Innenministerin von Brandenburg im vergangenen Jahr war lange Zeit unklar, welche Rolle die Prignitzer Landtagsabgeordnete künftig spielen würde. Nun zeichnet sich ab: Lange soll eine neue, verantwortungsvolle Funktion im Land übernehmen. Dies berichten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Quellen übereinstimmend.
Neue Aufgabe für erfahrene Politikerin
Katrin Lange, die seit Jahren das Direktmandat im Wahlkreis Prignitz I für die SPD hält, soll nach Informationen dieser Zeitung ein Amt antreten, das ihre politische Erfahrung und ihre Kenntnisse in der Landespolitik widerspiegelt. Details zu der genauen Position wurden bislang nicht offiziell bestätigt, jedoch wird spekuliert, dass es sich um eine Führungsrolle in einer Landesbehörde oder einer politischen Stiftung handeln könnte.
Rücktritt als Innenministerin
Im Sommer des vergangenen Jahres hatte Lange überraschend ihren Rücktritt als Innenministerin erklärt. Als Grund nannte sie persönliche Gründe und den Wunsch, sich wieder stärker auf ihre Arbeit im Landtag zu konzentrieren. Ihr Nachfolger wurde Michael Stübgen (CDU), der das Amt seither bekleidet. Lange selbst zog sich zunächst aus der ersten Reihe zurück, blieb aber als Abgeordnete aktiv.
Spekulationen um politische Zukunft
Seit ihrem Rücktritt gab es immer wieder Spekulationen über die politische Zukunft der 51-jährigen Sozialdemokratin. Mal war von einem Wechsel in die Bundespolitik die Rede, mal von einer Rückkehr in die Kommunalpolitik. Nun scheint eine Entscheidung gefallen zu sein. Die SPD-Landtagsfraktion in Potsdam äußerte sich bislang nicht offiziell zu den Gerüchten. Ein Sprecher verwies lediglich darauf, dass Personalentscheidungen in den zuständigen Gremien besprochen würden.
Bedeutung für die Prignitz
Für die Region Prignitz könnte die neue Aufgabe von Katrin Lange positive Impulse setzen. Die gebürtige Pritzwalkerin kennt die lokalen Belange aus erster Hand und hat sich in ihrer Zeit als Ministerin unter anderem für die Stärkung des ländlichen Raums eingesetzt. Ihre Erfahrung in der Landespolitik könnte nun in einer neuen Funktion genutzt werden, um Projekte in der Region voranzutreiben.
- Katrin Lange war von 2019 bis 2023 Innenministerin von Brandenburg.
- Sie ist seit 2009 Mitglied des Brandenburger Landtags.
- In ihrer Amtszeit setzte sie sich für eine Reform der Polizeistrukturen ein.
Die offizielle Bekanntgabe der neuen Position wird in den kommenden Tagen erwartet. Bis dahin bleibt die politische Bühne in Brandenburg gespannt, welche Rolle die erfahrene SPD-Politikerin künftig einnehmen wird.



