Der CDU-Kandidat Marcus Hoffmann hat die Oberbürgermeisterwahl in Aue-Bad Schlema gewonnen. In der Stichwahl am Sonntag setzte er sich gegen den Bewerber der rechtsextremen Gruppierung „Freie Sachsen“ durch. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, erhielt Hoffmann 5.007 Stimmen, während sein Gegenkandidat auf 4.499 Stimmen kam. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 55 Prozent.
Deutlicher Sieg im zweiten Wahlgang
Bereits im ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte Hoffmann die meisten Stimmen erhalten, jedoch die absolute Mehrheit knapp verfehlt. Die Stichwahl war notwendig geworden, da keiner der ursprünglichen Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Hoffmann, der von der CDU unterstützt wird, konnte im zweiten Durchgang seine Position deutlich verbessern.
Reaktionen und Bedeutung
Der Wahlausgang wird als wichtiges Signal gegen Rechtsextremismus in der Region gewertet. Aue-Bad Schlema liegt im Erzgebirgskreis, wo die AfD bei vergangenen Wahlen starke Ergebnisse erzielte. Die „Freien Sachsen“ gelten als rechtsextreme und verfassungsfeindliche Organisation. Hoffmann kündigte an, sich nun für eine transparente und bürgernahe Politik einzusetzen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 55 Prozent, was einer leichten Steigerung im Vergleich zum ersten Wahlgang entspricht.



