Überfall in Berlin-Lichtenberg: Anklage nach Tod einer 56-Jährigen
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 35-jährigen Mann erhoben, der gemeinsam mit drei Komplizen eine Mutter und ihren Sohn in deren Wohnung überfallen haben soll. Bei dem Überfall im Dezember 2024 stürzte die 56-jährige Frau aus dem Fenster im neunten Stock und erlag ihren Verletzungen. Dem Angeklagten werden gemeinschaftlicher Raub mit Todesfolge und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Der Hergang des Verbrechens
Laut Anklage drangen der Beschuldigte und seine Mittäter im Dezember 2024 in die Wohnung der Familie in Berlin-Lichtenberg ein. Sie fesselten den damals 22-jährigen Sohn und seine Mutter, schlugen auf sie ein und raubten Bargeld sowie Wertgegenstände. Während des Überfalls stürzte die 56-Jährige aus dem Fenster im neunten Stock. Die Obduktion ergab, dass sie durch den Sturz multiple Brüche und schwere Organverletzungen erlitt, die zu einem Polytrauma führten, an dem sie noch am Tatort starb.
Festnahme und weiteres Verfahren
Der 35-jährige Hauptverdächtige wurde Ende Dezember 2025 festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen gegen die drei weiteren Tatverdächtigen dauern nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch an. Der Angeklagte muss sich nun vor dem Landgericht Berlin verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, gemeinsam mit den anderen Tätern die Wehrlosigkeit der Opfer ausgenutzt zu haben, um die Beute zu erlangen. Der Fall hatte in der Hauptstadt für großes Aufsehen gesorgt, da die Tat besonders brutal und die Todesfolge tragisch war.



