Am Münchner Flughafen hat ein Brandgeruch im Kontrollturm für erhebliche Beeinträchtigungen des Flugverkehrs gesorgt. Der Tower wurde umgehend evakuiert, der gesamte Flugbetrieb vorübergehend eingestellt. Zahlreiche Maschinen mussten umgeleitet werden, darunter ein Lufthansa-Flug aus Berlin, der ungeplant im österreichischen Linz landete. Passagiere und Besucher wurden über die Situation informiert, während die Einsatzkräfte die Ursache des Brandgeruchs untersuchten.
Evakuierung und Umleitungen
Die Evakuierung des Towers erfolgte gegen 23:25 Uhr, nachdem das Sicherheitspersonal den Brandgeruch bemerkt hatte. Die Feuerwehr rückte an, um die Lage zu prüfen. Während der Sperrung des Luftraums über München wurden mehrere ankommende Flüge nach Nürnberg, Stuttgart und Linz umgeleitet. Ein Lufthansa-Flug aus Berlin landete in Linz, was bei den Reisenden für Verwirrung sorgte. Die Fluggesellschaft richtete Informationshotlines ein und bot Betreuung an.
Wiederaufnahme des Betriebs
Nach etwa einer Stunde gab der Flughafen Entwarnung: Der Brandgeruch war auf einen technischen Defekt zurückzuführen, der inzwischen behoben wurde. Der Flugbetrieb wurde schrittweise wieder aufgenommen. Allerdings warnten die Betreiber, dass es im Laufe des Abends und der Nacht zu Verspätungen und einzelnen Streichungen kommen könne. Reisende wurden gebeten, sich vor Fahrtantritt über den Status ihres Fluges zu informieren.
Reaktionen und Ausblick
Der Vorfall sorgte für Unruhe unter den Passagieren, die teilweise stundenlang auf ihre Abflüge warten mussten. Ein Sprecher des Flughafens betonte, dass die Sicherheit stets oberste Priorität habe und die Evakuierung ein notwendiger Schritt gewesen sei. Die genaue Ursache des Defekts wird noch untersucht. Für die kommenden Tage rechnet der Flughafen mit einem normalen Betrieb, rät aber zu erhöhter Flexibilität bei Reiseplänen.



