Neue Erkenntnisse im Fall der toten Meerschweinchen
Die Polizei hat im Fall der sechs toten Meerschweinchen in einem Garten im Ortenaukreis ihre Einschätzung revidiert. Ursprünglich war man von einem menschlichen Täter ausgegangen, doch nun deuten tierärztliche Untersuchungen auf einen Beutegreifer hin.
Wie die Polizei mitteilte, wurden die Nagetiere höchstwahrscheinlich von einem Fuchs oder einem ähnlichen Raubtier getötet. Die Verletzungen an den Tieren seien typisch für Bisse eines solchen Jägers. Zunächst hatte die Art der Beschädigungen am Gehege auf einen Menschen schließen lassen, doch die Obduktion durch einen Tierarzt brachte Klarheit.
Die Besitzerin hatte ihre toten Tiere am Freitag vor Pfingsten entdeckt. Sie lagen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Geheges, das offen stand und beschädigt war. Die Polizei hatte zunächst Ermittlungen wegen des Verdachts auf eine Straftat aufgenommen, diese aber nun eingestellt.
Der Vorfall ereignete sich in Renchen, einer Stadt im Ortenaukreis in Baden-Württemberg. Die genauen Umstände des Eindringens des Tieres in das Gehege sind noch unklar. Die Polizei rät Tierhaltern, Gehege ausreichend gegen Raubtiere zu sichern, um solche Vorfälle zu vermeiden.



