Nach einem Großeinsatz auf dem Bodensee haben Rettungskräfte eine Leiche gefunden. Ein Passagier einer Fähre, die von Meersburg nach Konstanz unterwegs war, hatte am späten Sonntagabend gemeldet, dass eine Frau über Bord gegangen sei. Daraufhin startete eine groß angelegte Suchaktion, an der neun Boote, mehrere Drohnen, ein Spürhund, ein Polizeihubschrauber und ein Wasserspürhund beteiligt waren.
Fund wirft neue Fragen auf
Ob es sich bei der gefundenen Leiche um die vermisste Frau handelt, ist nach Angaben eines Polizeisprechers völlig unklar. Die Leiche sei noch nicht identifiziert worden. Die Ermittlungen sollen nun klären, ob ein Zusammenhang zwischen dem Notruf und dem Fund besteht.
Passagier berichtet von verdächtigen Beobachtungen
Der Passagier, der den Notruf abgesetzt hatte, gab laut Wasserschutzpolizei an, eine Frau an der Reling gesehen zu haben. Als er sich umdrehte, habe er ein Klatschen gehört. Stundenlang suchten die Einsatzkräfte nach der Frau, gaben jedoch zunächst Entwarnung und sprachen von einer möglichen Wahrnehmungstäuschung als Auslöser. Der Leichenfund ändert die Lage nun grundlegend.
Die Polizei Konstanz ermittelt und bittet Zeugen, die weitere Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich zu melden. Die Identität der Leiche wird derzeit geklärt, ebenso die genauen Umstände des Todes. Die Bevölkerung wird auf dem Laufenden gehalten, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.



