Gasleitung bei Bohrarbeiten beschädigt – 40 Anwohner evakuiert
In Geislingen an der Steige, einer Stadt im Landkreis Göppingen, kam es am Mittwochnachmittag zu einem gefährlichen Vorfall: Ein Mann verursachte bei Bohrarbeiten in einem Mehrfamilienhaus eine Beschädigung der Gasleitung. Die daraus resultierende Gasaustrittssituation führte zu einer sofortigen Evakuierung von etwa 40 Bewohnern des Gebäudes sowie eines angrenzenden Wohnhauses.
Feuerwehr im Großeinsatz
Die alarmierte Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und sperrte mehrere umliegende Straßen ab, um die Gefahrenzone zu sichern. Zudem wurden sowohl die Gasversorgung als auch die Stromzufuhr in dem betroffenen Bereich kurzzeitig unterbrochen, um weitere Risiken zu minimieren. Die Einsatzkräfte führten umgehend Messungen der Luftqualität durch und lüfteten die betroffenen Räume intensiv.
Entwarnung nach 40 Minuten
Nach etwa 40 Minuten konnte die Feuerwehr schließlich Entwarnung geben: Die Messungen zeigten keine konkrete Gefahr mehr an. Der Vorfall nahm somit ein glimpfliches Ende. Der Verursacher, der vermutlich eine Halterung in die Wand bohren wollte, blieb unverletzt. Auch alle anderen Bewohner kamen ohne körperliche Schäden davon. Eine Stunde nach dem Beginn des Einsatzes durften die Evakuierten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Hintergrund und Sicherheitshinweise
Solche Unfälle kommen immer wieder vor, wenn bei Bau- oder Heimwerkerarbeiten die Lage von Versorgungsleitungen nicht ausreichend beachtet wird. Die Polizei und die Feuerwehr appellieren daher an alle Bürger, vor Bohrarbeiten unbedingt die genaue Position von Gas-, Wasser- und Stromleitungen zu überprüfen. Hierfür stehen beispielsweise Leitungsauskünfte bei den örtlichen Versorgungsunternehmen zur Verfügung. Im vorliegenden Fall konnte Schlimmeres verhindert werden, weil die Rettungskräfte schnell und professionell handelten.



