Berlin: Neubau für Entwicklungsministerium in Kreuzberg geplant
Berlin plant Neubau für Entwicklungsministerium in Kreuzberg

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) plant in Berlin-Kreuzberg den Bau von zwei neuen Bürogebäuden. Der Berliner Senat hat den Entwurf für den Bebauungsplan beschlossen, wie die Senatskanzlei mitteilte. Die geplanten Gebäude sollen auf einem Grundstück in unmittelbarer Nähe des aktuellen Ministeriumsstandorts entstehen – nördlich der Anhalter Straße und östlich der Stresemannstraße.

Sanierung des Europahauses als Auslöser

Hintergrund des Neubauvorhabens ist die dringend notwendige Sanierung des Europahauses an der Stresemannstraße, das derzeit vom Ministerium genutzt wird. Zudem ist die Zahl der dort Beschäftigten gestiegen, und das BMZ möchte seine Berliner Standorte zusammenlegen. Der Neubau soll in Verantwortung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben erfolgen.

Geplante Gebäudehöhen und städtebauliche Aufwertung

Vorgesehen sind ein sechsgeschossiges und ein elfgeschossiges Gebäude, die zusätzliche Büroflächen für das Ministerium schaffen sollen. Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) betonte, dass der Neubau die Chance biete, ein bislang brachliegendes Grundstück nachhaltig aufzuwerten und die umliegenden Stadträume miteinander zu vernetzen.

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Kosten und Zeitplan noch offen

Zu den Kosten des Projekts machte die Senatsverwaltung keine Angaben. Im jetzigen Stadium gehe es zunächst darum, die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Wann der Bund mit dem Bau beginne und wie viel er ausgebe, sei nicht Sache des Senats, hieß es weiter. Die Planungen befinden sich noch in einer frühen Phase.

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