Berlin. Die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steigt, und mit ihr der Wunsch nach dem offiziellen Trikot. Doch wer keine 150 Euro für das Original ausgeben möchte, greift oft zu günstigen Duplikaten. Was viele nicht wissen: Diese Fake-Trikots können ein ernstes Gesundheitsrisiko darstellen. Experten schlagen Alarm.
Warum Fake-Trikots gefährlich sind
Anders als offizielle Fanartikel unterliegen nachgemachte Trikots keiner Qualitätskontrolle. Sie werden oft unter unkontrollierten Bedingungen hergestellt und können Schadstoffe enthalten. „Wir haben in solchen Produkten bereits Rückstände von Chemikalien gefunden, die in der EU verboten sind“, warnt eine Verbraucherschützerin. Besonders problematisch sind Farbstoffe, die Allergien auslösen oder sogar krebserregend sein können.
Mangelhafte Verarbeitung
Neben den Inhaltsstoffen ist auch die Verarbeitung der gefälschten Trikots oft mangelhaft. Nähte lösen sich schnell, Farben bleichen aus und das Material kann Hautreizungen verursachen. „Wer ein solches Trikot trägt, setzt seine Gesundheit aufs Spiel“, so ein Textilexperte. Zudem unterstützt der Kauf von Fakes häufig illegale Machenschaften.
So erkennen Sie echte Trikots
- Achten Sie auf offizielle Hologramme und Siegel.
- Kaufen Sie nur bei autorisierten Händlern.
- Vergleichen Sie Preise: Ein zu günstiges Angebot ist verdächtig.
- Prüfen Sie die Qualität von Stoff und Nähten.
Fazit: Lieber mehr investieren
Obwohl die offiziellen Trikots teurer sind, bieten sie Sicherheit und Qualität. „Investieren Sie lieber in ein Original, das schadstoffgeprüft ist und unter fairen Bedingungen hergestellt wurde“, rät die Verbraucherschützerin. So schützen Sie nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch die Umwelt und die Arbeiter in der Textilindustrie.
Die WM 2026 wird ein Highlight für Fußballfans. Genießen Sie das Turnier – aber mit einem sicheren Trikot.



