Seehund-Babys Ernie und Bert: Gerettet an der Nordsee
Seehund-Babys Ernie und Bert gerettet

Große Kulleraugen, tapsige Flossen – und ein trauriges Schicksal. Die Seehund-Babys Ernie und Bert wurden mutterlos an der Nordsee gefunden. In der Seehundstation Norddeich beginnt für die beiden Heuler jetzt eine zweite Chance.

Fund und erste Hilfe

Die beiden jungen Seehunde wurden von Spaziergängern entdeckt, die sofort die zuständigen Behörden alarmierten. Die Helfer brachten die geschwächten Tiere umgehend in die Seehundstation. Dort wurden sie medizinisch versorgt und aufgepäppelt. Nach einer ersten Untersuchung zeigte sich, dass die Heuler unter Unterkühlung und Dehydrierung litten.

Pflege und Aufzucht

In der Station werden Ernie und Bert nun rund um die Uhr betreut. Sie erhalten spezielle Milchnahrung und werden langsam an feste Nahrung gewöhnt. Das Ziel ist es, die Tiere so weit zu stärken, dass sie später wieder in die freie Wildbahn entlassen werden können. Die Pfleger sind zuversichtlich, dass die beiden eine gute Überlebenschance haben.

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Die Seehundstation Norddeich ist bekannt für ihre erfolgreiche Arbeit mit verwaisten oder verletzten Meeressäugern. Jedes Jahr werden hier Dutzende Tiere aufgepäppelt und ausgewildert. Die Namen Ernie und Bert wurden den beiden Heulern von den Pflegern gegeben, die eine Vorliebe für die gleichnamigen Figuren aus der Sesamstraße haben.

Hintergrund: Heuler in der Nordsee

Heuler, so werden junge Seehunde genannt, die ihre Mutter verloren haben. Oftmals werden sie durch Stürme oder menschliche Störungen von ihrer Familie getrennt. In der Nordsee ist dies ein häufiges Phänomen. Die Seehundstationen leisten hier wichtige Arbeit, um den Bestand der Tiere zu sichern. Ernie und Bert sind zwei von vielen Glücksfällen, die eine zweite Chance erhalten.

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