Schufa-Reform: So verbessern Sie jetzt Ihren Score
Schufa-Reform: So verbessern Sie jetzt Ihren Score

Die Schufa hat ihr Bewertungssystem grundlegend reformiert. Erstmals basiert der Score auf nur zwölf klar definierten Kriterien, die für Verbraucher einsehbar sind. Diese Transparenz soll helfen, die eigene Bonität besser zu verstehen und gezielt zu verbessern. Doch die Umstellung bringt auch Nachteile mit sich: Eine bestimmte Gruppe von Verbrauchern wird künftig schlechter bewertet als zuvor.

Die zwölf Kriterien im Überblick

Zu den wichtigsten Faktoren zählen unter anderem die Anzahl der laufenden Kredite, die Höhe der monatlichen Raten, die Nutzung von Kreditkarten sowie das Zahlungsverhalten bei Mobilfunkverträgen. Auch die Anzahl der Wohnsitzwechsel und die Dauer der Kontobeziehungen fließen in die Berechnung ein. Wer diese Kriterien kennt, kann sein Verhalten anpassen und so den Score verbessern.

Wer ist benachteiligt?

Durch die strukturelle Verschiebung in der Gewichtung der Kriterien sind vor allem junge Menschen und Personen mit kurzer Kreditgeschichte benachteiligt. Sie haben oft weniger Datenpunkte, was zu einem niedrigeren Score führen kann. Auch häufige Umzüge oder viele offene Kleinkredite wirken sich negativ aus.

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So verbessern Sie Ihren Score gezielt

  • Reduzieren Sie offene Kredite: Je weniger laufende Kredite, desto besser. Tilgen Sie nach Möglichkeit bestehende Schulden.
  • Vermeiden Sie häufige Umzüge: Stabilität zahlt sich aus. Bleiben Sie möglichst lange an einem Wohnort.
  • Nutzen Sie Kreditkarten verantwortungsvoll: Hohe Kreditkartenumsätze, die monatlich ausgeglichen werden, wirken sich positiv aus.
  • Zahlen Sie Rechnungen pünktlich: Verspätete Zahlungen, insbesondere bei Mobilfunk oder Strom, verschlechtern den Score.
  • Prüfen Sie Ihre Daten regelmäßig: Fehlerhafte Einträge können Sie kostenlos korrigieren lassen.

Zusätzliche Tipps für eine bessere Bonität

Experten empfehlen, nicht zu viele Kreditanfragen gleichzeitig zu stellen, da diese den Score kurzfristig senken können. Auch ein bestehendes Girokonto, das regelmäßig genutzt wird, ist vorteilhaft. Wer langfristig denkt, sollte zudem auf eine positive Zahlungshistorie achten – diese ist das wichtigste Kriterium überhaupt.

Die neue Schufa-Reform macht die Bonitätsbewertung transparenter, aber auch komplexer. Wer die Regeln kennt, kann jedoch gezielt handeln und seinen Score verbessern. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Daten einzusehen und gegebenenfalls zu korrigieren. So stellen Sie sicher, dass Ihre Bonität bestmöglich bewertet wird.

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