Model und Influencerin Hanna Weig (30) präsentiert sich in der aktuellen Ausgabe des „Playboy“ selbstbewusst und stark. Die Ex-Frau von GZSZ-Star Jörn Schlönvoigt (39) gewährt dabei tiefe Einblicke in ihre Vergangenheit und spricht offen über ihre erste Brustvergrößerung im Alter von nur 16 Jahren.
Frühe Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper
„Als Teenager habe ich es gehasst, dass ich kleine Brüste hatte“, gesteht Hanna Weig im Interview. Mit einer Körbchengröße von 70A fühlte sie sich im Freibad und auch vor ihrem Partner oft unwohl. Deshalb entschied sie sich bereits mit 16 Jahren für den ersten Eingriff. Ihre Eltern unterstützten sie bei diesem Wunsch, wie sie betont.
Schönheitsoperationen: Kein Tabu mehr
Heute, nach einer zweiten Operation, hat sie die Größe 75C erreicht und ist mit dem Ergebnis zufrieden. „Natürlich und schön“, beschreibt sie ihre Brüste. Ihre Tochter Delia (8) würde sie bei einem ähnlichen Wunsch ebenfalls unterstützen. „Ich wünsche mir für meine Tochter vor allem, dass sie glücklich ist – egal, wie. Und wenn sie eines Tages diesen Wunsch hätte, wäre das völlig in Ordnung. Wir leben in einer modernen Welt, in der Schönheitsoperationen kein Verbrechen mehr sind“, erklärt das Model.
Experten warnen vor frühen Eingriffen
Die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) sieht rein ästhetisch begründete Brustvergrößerungen bei Minderjährigen jedoch kritisch. Präsident Dr. med. Alexander Schönborn (54) betont: „Eine Brustvergrößerung mit 16 Jahren sollte keinesfalls aus einem kurzfristigen Schönheitswunsch oder sozialen Druck heraus erfolgen.“ Zwar sei die körperliche Entwicklung mit 16 meist abgeschlossen, dennoch bestünden Risiken wie auffällige Narben, Gefühlsstörungen und Kapselfibrosen. Anders zu bewerten seien Fälle mit klarer medizinischer oder psychologischer Indikation, etwa bei Fehlbildungen oder stark ungleichen Brüsten.
Die VDÄPC beobachtet zudem einen zunehmenden Einfluss sozialer Medien, Filtertechnologien und KI-generierter Bilder auf Schönheitsideale, insbesondere bei jungen Menschen. „Dadurch können unrealistische Erwartungen an das eigene Aussehen entstehen“, warnt Dr. Schönborn. Eine besonders sorgfältige und professionelle Beratung sei daher vor ästhetisch-plastischen Eingriffen bei Jugendlichen unerlässlich.
Keine Reue – im Gegenteil
Hanna Weig bereut ihre Entscheidung nicht. „Nach meiner zweiten Operation habe ich jetzt 75C. Natürlich und schön.“ Über die Jahre habe sie gelernt, sich selbst zu lieben. „Jetzt bin ich bereit, der Welt zu zeigen, wie stolz ich auf mich und meinen Körper bin.“ Deshalb zögerte sie nicht, das Angebot des „Playboy“ anzunehmen. Die Ex-Affäre von Musik-Weltstar Jason Derulo (36) ziert das Cover der Juli-Ausgabe und zeigt sich in Kapstadt (Südafrika) von ihrer selbstbewussten Seite.
Hanna Weig hofft, mit dem Shooting ein Zeichen zu setzen: „Ich möchte zeigen, dass man als Frau zum eigenen Körper stehen und sich freizügig zeigen darf.“



