In Berlin wird derzeit ein Projekt ausgewertet, das die Eignung großer Elektro-Lieferfahrräder für Unternehmen untersucht. Die sogenannten Cargobikes, die als Lieferwagen auf zwei Rädern fungieren, sollen eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Transportern darstellen. Die Tagesspiegel-Checkpoint-Band hat dieses Konzept gleich selbst getestet und das gesamte Equipment für einen Videodreh quer durch die Stadt zum Tempelhofer Feld transportiert.
Praktischer Test mit der Checkpoint-Band
Ende Mai stand für die Band die Produktion eines Musikvideos auf dem Tempelhofer Feld an. Das mitgeführte Gepäck war umfangreich, sodass ein normaler Autotransporter nicht in Frage kam. Stattdessen wandte sich die Band an Andreas Brüning von „isicargo“ in Weißensee, der zwei E-Lastenräder mit großem Laderaum zur Verfügung stellte. Die Cargobikes erwiesen sich als praktische Lösung für den Transport von Kameras, Stativen und weiterem Equipment.
Herausforderungen und Vorteile der Cargobikes
Der Test zeigte, dass E-Lastenräder durchaus für gewerbliche Zwecke geeignet sind, insbesondere in dicht besiedelten Stadtgebieten. Sie sind wendig, benötigen keine Parkplätze und stoßen keine Emissionen aus. Allerdings gibt es auch Einschränkungen: Die Reichweite ist begrenzt, und schwere Lasten erfordern eine gute Planung der Route. Zudem müssen Unternehmen in die Anschaffung oder Miete der Räder investieren.
Projektauswertung und Zukunftsperspektiven
Das Berliner Projekt wird nun umfassend ausgewertet. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Cargobikes besonders für Kurzstrecken und innerstädtische Lieferungen geeignet sind. Die Band selbst zog ein positives Fazit: Der Transport klappte reibungslos, und die Räder waren eine umweltfreundliche Alternative zum Auto. Sollte das Projekt erfolgreich sein, könnten E-Lastenräder in Zukunft vermehrt von Unternehmen eingesetzt werden.
Die Tagesspiegel-Checkpoint-Band plant bereits weitere Einsätze mit den Cargobikes und hofft, dass solche nachhaltigen Transportmittel in Berlin weiter gefördert werden. Das Projekt zeigt, dass innovative Lösungen für die urbane Logistik nicht nur möglich, sondern auch praktikabel sind.



