Cybertrading-Betrug: 60-Jähriger verliert über 200.000 Euro
Cybertrading-Betrug: 60-Jähriger verliert 200.000 Euro

Ein 60-jähriger Mann aus Offenburg im Ortenaukreis ist Opfer eines schweren Anlagebetrugs im Internet geworden. Nach Angaben der Polizei verloren die Betrüger keine Zeit, um den Mann um mehr als 200.000 Euro zu erleichtern. Die Täter lockten ihr Opfer mit dem Versprechen hoher Renditen über eine Dating-Plattform, auf der sie eine vermeintlich lukrative Investitionsmöglichkeit anpriesen.

Verlockendes Angebot mit fatalen Folgen

Der Mann ließ sich zwischen März und Juni dazu verleiten, eine beträchtliche Summe in das angebliche Investment zu stecken. Als er jedoch sein angelegtes Kapital sowie die versprochenen Gewinne auszahlen lassen wollte, forderten die Betreiber der Plattform weitere Zahlungen in Höhe von insgesamt 45.000 Euro. Die Polizei geht davon aus, dass die getätigten Investitionen nun unwiederbringlich in den Händen der Betrüger sind. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, Details dazu, wie und wann der Mann den Betrug bemerkte, wurden nicht mitgeteilt.

Warnung der Polizei vor Cybertrading-Maschen

Die Polizei warnt eindringlich vor sogenannten Cybertrading-Betrugsmaschen. Anleger sollten bei außergewöhnlich hohen Gewinnversprechen sowie bei Aufforderungen zu weiteren Zahlungen für Auszahlungen besonders misstrauisch sein. Vor Investitionen über Online-Plattformen wird empfohlen, deren Seriosität sorgfältig zu prüfen und im Zweifelsfall fachkundigen Rat einzuholen. Die Polizei rät zudem, niemals auf unaufgeforderte Angebote zu reagieren und bei Unsicherheit die örtliche Polizeidienststelle zu kontaktieren.

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Die Betrugsmasche ist kein Einzelfall: Immer wieder werden Menschen mit verlockenden Angeboten im Internet hereingelegt. Die Täter nutzen oft seriös wirkende Plattformen und täuschen hohe Renditen vor, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Im vorliegenden Fall ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs.

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