Der Bocholter Maschinenbauer Flender steht vor einem erneuten Eigentümerwechsel. Der US-amerikanische Investor Carlyle verkauft den Spezialisten für Antriebstechnik an die Beteiligungsgesellschaft Triton. Dies gaben die beteiligten Unternehmen am Mittwoch bekannt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion soll im vierten Quartal des laufenden Jahres abgeschlossen werden.
Bewertung von rund drei Milliarden Euro
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg zuvor berichtete, wird Flender im Rahmen dieses Deals mit etwa drei Milliarden Euro bewertet. Damit liegt der Wert deutlich über dem Kaufpreis, den Carlyle vor fünf Jahren gezahlt hatte.
Geschichte und Geschäftsfelder von Flender
Das Unternehmen wurde bereits 1899 gegründet und hat sich auf die Entwicklung mechanischer und elektrischer Antriebssysteme für Industriemaschinen spezialisiert. Darüber hinaus produziert Flender unter der Marke Winergy Getriebe für Windkraftanlagen. Von 2005 bis 2021 gehörte Flender zum Siemens-Konzern. Im Jahr 2021 gliederte Siemens den Maschinenbauer aus und verkaufte ihn für rund zwei Milliarden Euro an Carlyle.
Mitarbeiter und Umsatz
Flender beschäftigt weltweit mehr als 8.000 Mitarbeiter an Standorten in 34 Ländern. Der Umsatz lag zuletzt bei rund zwei Milliarden Euro. Mit der Übernahme durch Triton erhofft sich das Unternehmen neue Impulse für weiteres Wachstum.
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