Stadler investiert 40 Millionen Euro in neue Werkshallen in Hennigsdorf
Stadler investiert 40 Mio. Euro in neue Hallen in Hennigsdorf

Stadler investiert 40 Millionen Euro in Hennigsdorf

Das Schweizer Bahnunternehmen Stadler steckt 40 Millionen Euro in den Bau neuer Hallen zur Endkontrolle von Zügen in Hennigsdorf. Diese Investition soll helfen, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Noch vor einem Jahr gab es deswegen erhebliche Proteste von Anwohnern und Politikern.

Neue Hallen für die Endkontrolle

In den neuen Hallen werden künftig alle Züge von Stadler einer gründlichen Endkontrolle unterzogen, bevor sie an die Kunden ausgeliefert werden. Dazu gehören auch die neuen U-Bahnen für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Die Anlage ist bereits picobello sauber und bereit für die ersten Fahrzeuge.

Draußen bessert ein Mitarbeiter kleine Farbabweichungen auf den Betonplatten mit grauer Farbe aus. Hier geht es um perfekte Fotomotive für die Bahnkundschaft, die künftig in Hennigsdorf ihre Züge in Empfang nehmen soll. Die Stadt Hennigsdorf profitiert von der Ansiedlung des Unternehmens und den damit verbundenen Arbeitsplätzen.

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Sonderzüge aus Pankow

Die Sonderzüge aus dem Berliner Ortsteil Pankow rollen künftig zuerst nach Hennigsdorf, bevor sie an die Kunden ausgeliefert werden. Dies soll die Logistik vereinfachen und die Kosten weiter senken. Stadler hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, in Hennigsdorf zu investieren, was auf heftige Kritik stieß. Nun scheinen die Pläne konkrete Formen anzunehmen.

Die Investition von 40 Millionen Euro umfasst nicht nur die Hallen, sondern auch moderne Prüftechnik und Schulungsräume für Mitarbeiter. Stadler erhofft sich dadurch eine Steigerung der Qualität und eine Verkürzung der Lieferzeiten. Die neuen U-Bahnen für die BVG sollen pünktlich ausgeliefert werden.

Die Stadt Hennigsdorf begrüßt die Investition, da sie Arbeitsplätze schafft und die Wirtschaft ankurbelt. Kritiker bemängeln jedoch die hohen Kosten und die Umweltauswirkungen des Baus. Stadler verspricht, nachhaltige Baustoffe zu verwenden und die Energieeffizienz der Hallen zu maximieren.

Mit den neuen Hallen will Stadler seine Position im deutschen Markt stärken und sich gegen die Konkurrenz behaupten. Das Unternehmen hat bereits Aufträge von mehreren deutschen Verkehrsbetrieben erhalten, darunter auch von der Berliner BVG. Die ersten Züge sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden.

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