Wal verschlingt Taucher: Neuer Kino-Schocker „Whalefall“
Wal verschlingt Taucher: „Whalefall“-Trailer

Monterey (USA) – Ein nervenaufreibender Überlebenskampf, tief im dunklen Meer. Ohne Licht, ohne Atempause. Von genug Atemluft ganz zu schweigen. Der erste Trailer zum neuen Disney-Blockbuster „Whalefall“ jagt eine Gänsehaut über den ganzen Körper – und zeigt den schlimmsten Albtraum jedes Tauchers. Denn was in diesem Film passiert, ist schauderhaft, aber nicht unmöglich.

Die Handlung: Ein Albtraum unter Wasser

Taucher Jay Gardiner (Austin Abrams, 29) begibt sich im Pazifik auf die Suche nach den sterblichen Überresten seines Vaters Mitt (Josh Brolin, 58). Dann passiert das Unfassbare: Jay wird von einem Pottwal (24 Meter lang, 60 Tonnen schwer) verschluckt, der gerade einen Riesenkalmar jagt. Im Inneren des Meeressäugers beginnt ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit, denn der Sauerstoff wird knapp.

Filmstudios kämpften um die Rechte

Der Kinofilm basiert auf dem Roman „Whalefall“ von Daniel Kraus (51), der 2023 erschien. Spannend: Die Filmfirma „Imagine Entertainment“ sicherte sich die Rechte bereits vor der Veröffentlichung des Romans. Danach gewann 20th Century Studios (Disney) einen Bieterwettstreit um den Film. Das passiert nur sehr selten! Vermutung von Branchenkennern: Bereits die ersten Manuskript-Leser scheinen in dem Buchstoff großes Prestige- und Oscar-Potenzial gesehen und die Information heimlich weitergegeben zu haben.

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Austin Abrams – Der Durchbruch 2026?

Austin Abrams – Sohn zweier Ärzte – steht bereits seit seiner Kindheit vor der Kamera. 2026 könnte sein Durchbruch werden: Neben „Whalefall“ ist er noch im neuen Resident-Evil-Film von Zach Cregge zu sehen.

Wie echt wird der Wal aussehen?

Kinofans fragen sich: Wie echt werden die Szenen im Inneren des Tieres im Film (ab 15. Oktober) wirken? Die Romanvorlage galt, trotz der enormen Spannung, lange als „unverfilmbar“, weil der Großteil der Handlung in diesem engen, filmisch schwer darzustellenden Setting spielt. Für Taucher Jay ist im Schlund des Tieres nämlich noch lange nicht Schluss. Er kämpft sich weiter in den Magenbereich und klettert später sogar durch Teile des Verdauungstrakts, um einen Ausweg zu finden.

Obwohl der frühere Berufstaucher Mitt (gespielt von Superstar Josh Brolin, 58) zu Beginn der Geschichte bereits tot ist, ist er – eingebettet in Rückblicken – eine der wichtigsten Figuren des Films.

Für die Produktion bedeutete das, dass ein erheblicher Teil des Films nicht an den Küsten Kaliforniens entstehen konnte, sondern in Studio-Tanks und Spezialkulissen, teilweise sogar in virtuellen Produktionsumgebungen. Die Produktionsfirma macht bislang ein großes Geheimnis aus dieser Umsetzung.

Achtung: Wal-Spoiler!

Ob es am Ende zu einer großen Explosion wie im Roman kommt, wissen bislang nur die Filmmacher. Aber: Regisseur Brian Duffield (40, „Underwater“) ist allgemein dafür bekannt, Romanvorlagen teilweise deutlich umzubauen. Es bleibt also spannend.

Das offizielle Kinoplakat des Disney-Blockbusters wurde jetzt, zusammen mit dem Trailer, veröffentlicht. Zu sehen ist das Maul des Pottwals, darin sitzt der Riesenkalmar, den der Wal eigentlich fressen wollte – aus Versehen wird der Taucher mit in den Schlund gezogen.

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