920 Millionen Dollar pro Monat: SpaceX schließt Mega-Deal mit Google
SpaceX und Google: Milliarden-Deal für KI-Rechenleistung

Der bevorstehende Börsengang des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk (54) sorgt für Aufsehen in der Finanzwelt. Insiderberichten zufolge könnte die Nachfrage nach den Aktien mit 150 Milliarden Dollar doppelt so hoch sein wie das Angebot. Ein Grund für die enorme Nachfrage ist ein kürzlich abgeschlossener Mega-Deal mit dem Internetgiganten Google.

Millionenschwere Vereinbarung über KI-Rechenleistung

Wie aus den Unterlagen für den Börsengang hervorgeht, hat Google zugestimmt, monatlich 920 Millionen Dollar (knapp 800 Millionen Euro) an SpaceX zu zahlen. Im Gegenzug erhält Google Zugriff auf einen riesigen KI-Chip-Cluster. Diese am Freitag getroffene Vereinbarung über Rechenleistungen für Künstliche Intelligenz läuft von Oktober dieses Jahres bis Ende Juni 2029. Google benötigt die immense Computer-Kapazität für seine KI-Dienste.

Bereits zuvor hatte das KI-Unternehmen Anthropic einen ähnlichen Vertrag mit SpaceX abgeschlossen. Anthropic zahlt monatlich 1,25 Milliarden Dollar für Rechenleistung. Die steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur ist teuer – allein Google hat für dieses Jahr Kapitalinvestitionen von bis zu 190 Milliarden Dollar angekündigt, die vor allem in Rechenzentren fließen sollen.

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Größter Börsengang der Geschichte geplant

SpaceX plant, am 12. Juni an die Technologiebörse Nasdaq zu gehen. Insidern zufolge bietet das Unternehmen 555,6 Millionen neue Aktien zu einem Festpreis von jeweils 135 Dollar an. Mit einem Volumen von 75 Milliarden Dollar wäre dies der größte Börsengang aller Zeiten und würde das bisherige Rekorddebüt des Ölkonzerns Saudi Aramco aus dem Jahr 2019 um das Dreifache übertreffen. Elon Musk könnte durch diesen Börsengang zum ersten Billionär der Welt werden.

SpaceX setzt verstärkt auf Künstliche Intelligenz

Neben dem Raketengeschäft und dem Satelliten-Internetdienst Starlink rückt SpaceX die Künstliche Intelligenz (KI) immer stärker in den Fokus. Das Unternehmen plant sogar, Datenzentren im Weltall aufzubauen. Grund dafür ist, dass der Ausbau von Rechenzentren in den USA aufgrund von Bürokratie und Stromengpässen hinter China zurückbleibt. Ein Hedgefonds-Manager sagte gegenüber der Agentur Reuters: „Viele Leute werden eher erklären müssen, warum sie die Aktie nicht besitzen, als eine Kaufentscheidung zu rechtfertigen.“

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