Millionen-Einnahmen für Bayern: Peretz vor Wechsel
Ein Spieler aus dem Kader von Bayern-Trainer Vincent Kompany könnte bald verkauft werden. Wie die englische Tageszeitung Daily Echo berichtete, steht Torwart Daniel Peretz (25) kurz vor einem dauerhaften Transfer vom FC Bayern zum FC Southampton. Peretz war bereits im vergangenen halben Jahr an die Engländer verliehen. Nach Informationen der BILD sind die Verhandlungen fortgeschritten, aber der Deal noch nicht endgültig fix.
Bayern plant ohne Peretz
Für die Münchner Sportchefs Max Eberl und Christoph Freund wäre ein Verkauf ein Erfolg, da Peretz in ihren Planungen keine Rolle spielt. Der Rekordmeister gab kürzlich bekannt, dass Manuel Neuer, Jonas Urbig und Sven Ulreich das Torwart-Trio für die Saison 2026/27 bilden. Auch Alexander Nübel, zuletzt an Stuttgart verliehen, soll die Bayern in diesem Sommer verlassen.
Ablöse über Marktwert erwartet
Sollte der dauerhafte Transfer zu Southampton gelingen, würde Bayern voraussichtlich eine Ablöse leicht oberhalb der Marktwert-Einschätzung von transfermarkt.de kassieren, die derzeit bei vier Millionen Euro liegt. Für den englischen Zweitligisten wäre der Deal ebenfalls positiv, da Peretz durch überzeugende Auftritte auch das Interesse anderer Klubs geweckt hat.
Peretz fühlt sich wohl in Southampton
Der 1,90 Meter große Schlussmann, der im Sommer 2023 für rund fünf Millionen Euro von Maccabi Tel Aviv zu Bayern kam und noch bis 2028 Vertrag hat, fühlt sich in Southampton sportlich und privat wohl. Daher kann er sich einen langfristigen Verbleib vorstellen. Dies ändert auch nichts an der Tatsache, dass die Saints wegen eines Spionage-Skandals nicht am Endspiel um den Aufstieg in die Premier League teilnehmen dürfen.
Peretz äußert sich zurückhaltend
Peretz selbst ließ seine Zukunft im BILD-Interview Ende Mai noch offen und sagte: „Ich weiß es noch nicht. Aktuell genieße ich es, jedes Spiel zu spielen. Dann sehen wir, was die Zukunft bringt. Ich habe vollstes Vertrauen, dass mich Gott an den Ort führen wird, der am besten zu mir passt.“



