Intershop präsentiert Geschäftszahlen 2025: Verluste durch Kunden-Zurückhaltung
Der Vorstand des Software-Unternehmens Intershop hat am Mittwoch in Jena die vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2025 vorgelegt. Das Unternehmen, das als einer der Pioniere des Online-Handels in Deutschland gilt, hatte im vergangenen Jahr erneut mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen. Insbesondere die anhaltende Investitionszurückhaltung seiner Kunden belastete die Geschäftsentwicklung deutlich.
Verluste nach drei Quartalen
Nach den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 verzeichnete Intershop einen Verlust nach Steuern von 1,7 Millionen Euro. Dieser negative Trend spiegelt die Schwierigkeiten wider, mit denen das Unternehmen seit Jahren konfrontiert ist. Intershop ist spezialisiert auf Programme, mit denen Unternehmen, vor allem Mittelständler, ihren Internethandel organisieren und abwickeln können. Die Geschäftsentwicklung der börsennotierten Intershop AG, die sich auf Mietsoftware für ihre Kunden konzentriert, schwankt seit Jahren stark und ist stark von der Investitionsbereitschaft der Kundschaft abhängig.
Neuer Vorstandschef berichtet über Aussichten
Der neue Vorstandschef Markus Dränert wird in seiner Präsentation detailliert darüber berichten, ob sich der negative Trend im vierten Quartal fortgesetzt hat und wie die Aussichten für das laufende Jahr 2026 aussehen. Die Zurückhaltung der Kunden bei Investitionen in Softwarelösungen für den Online-Handel hat Intershop im vergangenen Jahr spürbar getroffen. Das Unternehmen vermietet Software, die es vor allem mittelständischen Unternehmen ermöglicht, ihren E-Commerce effizient zu organisieren.
Die vorläufigen Zahlen unterstreichen die volatilen Marktbedingungen, mit denen Intershop als etablierter Akteur in der deutschen E-Commerce-Branche konfrontiert ist. Die Entwicklung wird von Branchenbeobachtern mit Spannung verfolgt, da sie Rückschlüsse auf die allgemeine Investitionsstimmung im Mittelstand zulässt.



