Stadler hat im brandenburgischen Hennigsdorf ein neues Testzentrum für S- und U-Bahnen eröffnet. Das 40 Millionen Euro teure Projekt ist nach Angaben des Unternehmens einzigartig in der Region. Künftig sollen hier alle Stadler-Züge vor der Auslieferung betriebsbereit gemacht werden.
Modernste Prüftechnik für Schienenfahrzeuge
Die neue Werkshalle ist mit drei Grubenwannen ausgestattet, über denen die Züge für Tests positioniert werden. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, sowohl elektrische als auch dieselbetriebene Fahrzeuge zu prüfen. Das Zentrum ermöglicht eine umfassende Funktionskontrolle aller Systeme, von der Bremsanlage bis zur Fahrgastinformation.
Wirtschaftliche Bedeutung für die Region
Mit der Eröffnung des Testzentrums schafft Stadler nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort Hennigsdorf im Landkreis Oberhavel. Die Investition unterstreicht das Engagement des Schweizer Unternehmens in Brandenburg. Bereits heute sind in Hennigsdorf mehrere Hundert Mitarbeiter beschäftigt.
- Investitionsvolumen: 40 Millionen Euro
- Standort: Hennigsdorf, Landkreis Oberhavel
- Prüfkapazität: Mehrere Züge gleichzeitig testbar
- Technologie: Elektro- und Dieseltriebzüge prüfbar
Zukunftsorientierte Mobilitätslösungen
Das Testzentrum ist Teil der Strategie von Stadler, die Schienenverkehrssysteme der Zukunft zu entwickeln. Mit der neuen Anlage können die Züge noch effizienter und sicherer gemacht werden. Dies kommt letztlich den Fahrgästen von S- und U-Bahnen in ganz Deutschland zugute.
Die erste Testreihe betrifft Züge des Typs Flirt Mosellux, die für die Deutsche Bahn bestimmt sind. Weitere Projekte sind bereits in Planung. Stadler will sich so als führender Anbieter von Schienenfahrzeugen positionieren.



