TV-Star Ingrid Pavic sucht Wohnung mit vier Hunden: Bietet sich als Erbin an
Die bayerische Landeshauptstadt München hält einen traurigen Rekord: Nirgends in Deutschland sind die Mietpreise für Wohnungen und Häuser so exorbitant hoch wie hier. Diese prekäre Situation trifft nun auch die Münchner Realitystar Ingrid Pavic (37) mit voller Härte. Die TV-Persönlichkeit, bekannt aus Formaten wie Big Brother, Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika und Kampf der Realitystars, steht vor einer existenziellen Herausforderung. Wegen Eigenbedarfs muss sie ihre aktuelle Wohnung räumen – und findet trotz intensiver Suche keine neue Bleibe.
Vier Hunde als zusätzliche Hürde
Die Wohnungssuche gestaltet sich für Ingrid Pavic besonders schwierig, weil sie nicht alleine umzieht. Ihre vier Hunde – Teddy (American Bulldog-Mix, ca. 9 Jahre), Lilly (Chihuahua, ca. 12 Jahre), Monchi (Russkiy Toy, ca. 5 Jahre) und Bonnie (Deutscher Schäferhund, 6 Jahre) – sollen selbstverständlich mitkommen. Vier Hunde sind für viele Vermieter eine rote Linie, wie Pavic selbst einräumt. Ich verstehe, dass Vermieter da vorsichtig sind. Leider gibt es Tierhalter, die nicht vorbildlich agieren, erklärt sie. Doch sie betont: Meine Hunde sind ruhig, brav und gut erzogen. Sie gehören zu meiner Familie. Ein Verzicht auf die tierischen Begleiter kommt für sie nicht in Frage.
Kreativer Lösungsansatz: Erben statt mieten
Aus der Not hat Ingrid Pavic eine ungewöhnliche, fast schon skurrile Idee entwickelt. Statt weiter nach Mietobjekten zu suchen, bietet sie sich öffentlich als potenzielle Erbin einer Immobilie an. Wer hat sich das nicht schon einmal vorgestellt? Einfach so etwas geschenkt zu bekommen, sagt sie augenzwinkernd. Die TV-Persönlichkeit ist sich bewusst, dass dieser Aufruf provokant wirken kann. Es gibt Menschen, die alleine sind und niemanden haben, dem sie ihr Hab und Gut hinterlassen möchten, argumentiert sie.
Pavic beschreibt sich selbst als zuverlässig und ehrlich. Wenn mir jemand etwas anvertraut, halte ich mein Wort, versichert sie und nennt sogar ein konkretes Beispiel: Wenn jemand seine Asche nach dem Tod auf einem Berg verstreut haben möchte – hier wäre ich auch dabei. Allerdings muss sie gleich selbst lachen und ergänzt: Ach ja, jetzt müssen wir gleich erst mal googeln, ob das legal ist.
Traum von eigener Hundepension
Die finanziellen Verhältnisse von Ingrid Pavic sind nicht so glamourös, wie viele annehmen mögen. Mit TV-Auftritten kann man Geld verdienen, aber fast die Hälfte geht für Steuern drauf, erklärt sie. Zwischenzeitlich hat sie sich sogar aus dem TV-Business zurückgezogen und in sozialen Berufen gearbeitet – mit demenzkranken Menschen und in der Hundebetreuung.
Ihr großer Zukunftstraum: eine eigene Hundepension. Bisher hat dafür leider immer der passende Ort gefehlt, bedauert Pavic. Sollte sich tatsächlich jemand finden, der sie als Erbin in Betracht zieht, könnte sich dieser Traum vielleicht erfüllen. Vielleicht sind wir genau deshalb heute an diesem Punkt, spekuliert sie hoffnungsvoll.
Ihre Wunschimmobilie beschreibt sie pragmatisch: Ich hätte nichts gegen ein schönes großes Haus in Grünwald – aber genauso glücklich wäre ich mit einem netten kleinen Häuschen oder einer gemütlichen Wohnung, gerne mit Garten. Wichtig ist ihr dabei absolute Transparenz: Eine Vereinbarung sollte aus freien Stücken und ohne Bedingungen entstehen.
Ob dieser unkonventionelle Appell Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Interessenten können sich bei Ingrid Pavic über Instagram melden. Die Münchner Wohnungsnot treibt offenbar zu kreativen – wenn nicht gar verzweifelten – Maßnahmen.



