Der SSV Markranstädt kann auch in der kommenden Saison auf die Dienste von Ronny Kujat als Trainer zählen. Der 51-Jährige, der den Verein zwischenzeitlich als Interimstrainer übernommen hatte, verlängerte seinen Vertrag um mindestens ein weiteres Jahr. Kujat hatte den Klassenerhalt in der sechstklassigen Landesliga Sachsen gesichert und dabei offenbar Gefallen an der Aufgabe gefunden.
Eine besondere Verbindung zu RB Leipzig
Der SSV Markranstädt ist nicht irgendein Verein: Er war einst der sogenannte „Geburtshelfer“ des heutigen Bundesliga-Spitzenklubs RB Leipzig. Als RB Leipzig im Jahr 2009 gegründet wurde, übernahm man das Spielrecht der Markranstädter in der Oberliga. Und Ronny Kujat war bei den Leipzigern ein Spieler der ersten Stunde. Er gehörte zu jener Mannschaft, die in der Saison 2009/10 den sofortigen Aufstieg in die Regionalliga schaffte.
Kujat: „Die vergangenen Wochen haben extrem viel Spaß gemacht“
Zu seiner Vertragsverlängerung sagte Kujat: „Die vergangenen Wochen haben extrem viel Spaß gemacht und die Mannschaft hat in jeder Trainingseinheit alles gegeben, was sich auch in den Leistungen und Ergebnissen bemerkbar gemacht hat. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Team und musste eigentlich nicht lange überlegen, die Tätigkeit auch über das Saisonende fortsetzen zu wollen.“
Der Verein selbst zeigt sich erfreut über die Entscheidung: „Wir freuen uns sehr, dass wir nun auch diese wichtige Schlüsselfunktion erfolgreich besetzen konnten und sind optimistisch, dass Ronny die bereits begonnene Tätigkeit auch in der neuen Saison erfolgreich fortsetzen wird.“
Erfahrung aus der 2. Bundesliga
Kujat kann auf eine beeindruckende Karriere als Spieler zurückblicken: Fast 150 Einsätze in der 2. Bundesliga für den VfB Leipzig und den Chemnitzer FC stehen zu Buche. Zwischen 2005 und 2009 war er bereits für den SSV in der Oberliga aktiv, bevor er mit RB Leipzig den Aufstieg in die Regionalliga feierte. Nun kehrt er als Trainer zurück und wird den Verein weiterhin auf dem Weg begleiten.



