Rolls-Royce Spectre Series II: Mehr Leistung, Reichweite und Luxus
Rolls-Royce hat seinem im Jahr 2023 eingeführten elektrischen Luxusliner Spectre eine umfassende Modellpflege verpasst. Das Ergebnis trägt den Namenszusatz "Series II" und setzt neue Maßstäbe in der Firmengeschichte. Mit einer Leistung von bis zu 500 kW (680 PS) in der Black-Badge-Version ist der Spectre Series II das stärkste Serienmodell, das Rolls-Royce je gebaut hat.
Technische Verbesserungen im Detail
Der Spectre Series II profitiert von neuen Batteriezellen, die auch im BMW i7 zum Einsatz kommen. Die Kapazität der Traktionsbatterie steigt von 101,5 auf 112,5 kWh, was die WLTP-Reichweite auf 628 Kilometer erhöht. Gleichzeitig verkürzen sich die Ladezeiten um 14 Prozent. Der Antrieb wurde ebenfalls nachgeschärft: Die Leistung des Standardmodells beträgt 442 kW (601 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 1015 Nm. Das Topmodell "Black Badge" bietet 500 kW (680 PS) und 1100 Nm.
Optische Auffrischung und Individualisierung
Äußerlich bleibt der Zweitürer seinem markanten Fastback-Design treu. Neue Optionen umfassen die Außenfarbe "Ethereal Blue" und 23-Zoll-Schmiederäder mit facettierter Mehrspeichenoptik. Im Innenraum erweitert Rolls-Royce die Individualisierungsmöglichkeiten: Der Stoff "Duality Twill" aus Bambusfasern, kunstvoll perforierte Ledersitze und eine neue Holzverkleidung namens "Brindled Walnut" stehen zur Auswahl. Auf dem Armaturenbrett verteilen sich mehr als 8000 Lichtpunkte. Eine von Flugzeuginstrumenten inspirierte Uhr präsentiert sich gemeinsam mit einer hinterleuchteten Spirit-of-Ecstasy-Figur in einer verglasten Mini-Vitrine.
Preise und Auslieferung
Rolls-Royce hebt die Preise an: Das Standardmodell kostet 395.000 Euro, die Black-Badge-Variante mindestens 461.000 Euro. Damit bleibt der Spectre hinter dem Ferrari Luce zurück, der mit rund 550.000 Euro das teuerste Elektroauto ist. Die ersten Auslieferungen des Spectre Series II sind noch für dieses Jahr geplant.



