Muslic-Klausel: Fluch oder Segen für Schalke?
Muslic-Klausel: Fluch oder Segen für Schalke?

Seit Ewigkeiten schreibt der FC Schalke 04 mal wieder eine Trainer-Erfolgsgeschichte. Mit Miron Muslic (43) hat der Pott-Klub vergangenen Sommer einen Volltreffer gelandet. Trotzdem könnte er den Verein nächstes Jahr verlassen – eine Ausstiegsklausel sorgt für gemischte Gefühle.

Die Details der Klausel

SPORT BILD veröffentlichte spannende Details der Ausstiegsklausel im Vertrag des Österreichers, der bis 2028 läuft. Demnach kann Muslic aktuell nicht mehr ohne Schalke-Zustimmung wechseln, da die Klausel bereits abgelaufen ist. Doch auch nach der kommenden Spielzeit droht Königsblau ein ungewollter Abgang. Nur mies für den Traditionsklub? Da scheiden sich die Geister.

Positive Aspekte der Muslic-Klausel

Schalke hat attraktive Bedingungen für einen möglichen Muslic-Abgang geschaffen. Sollte die Klausel im kommenden Sommer gezogen werden, winken je nach Interessent zwischen fünf und acht Millionen Euro – ein fetter Batzen Kohle für einen Coach. Wichtig ist auch, dass der Erfolgsmann nicht im Winter weggeschnappt werden kann. Dazu kommt, dass die Exit-Option auch nächstes Jahr schon Mitte Mai abläuft. Es wäre also genügend Zeit, sich um eine Alternative zu bemühen. Für mildernde Umstände würde zudem sorgen, dass ein Muslic-Verkauf automatisch bedeuten würde, dass der Pott-Klub zuvor eine weitere gute Saison gespielt hätte. Endlich mal eine Trainer-Trennung im Guten – etwas, das man in Gelsenkirchen kaum noch kennt, Stichwort Schleuderstuhl.

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Negative Aspekte der Klausel

Der Aufsteiger könnte das Erfolgsgesicht verlieren. Zudem würden womöglich die Vorwürfe laut bleiben, er würde schon vom nächsten Schritt träumen und sich nicht komplett seinem aktuellen Arbeitgeber verschreiben. Ein Abgang Muslics wäre ein schwerer Schlag für die Mannschaft und das Umfeld.

Fazit

Wie so häufig gibt es auch bei der Muslic-Klausel zwei Perspektiven. Die Tendenz geht aber dahin, dass der mögliche Worst-Case fürs Erste auch viele positive Aspekte mit sich bringen würde. Und die Wahrheit bekanntlich immer aus dem Rückspiegel betrachtet wird.

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