Die letzte Entscheidung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist gefallen – und das am 3. Juni. Nach langem Hin und Her steht fest: Die Krefeld Pinguine erhalten als Zweitliga-Meister auch die Lizenz für die 1. Liga. Der sportliche Absteiger Dresdner Eislöwen muss damit nach einem Jahr wieder runter in die DEL2.
Klarheit für die Planung
Fakt ist: Für den Sport ist diese Klarheit eine gute Nachricht. Denn nun können beide Vereine für die entsprechenden Ligen planen. Bisher hatten sich sowohl die Sachsen als auch Krefeld jeweils ein zweites Szenario in der Kaderplanung offenhalten müssen. Auch die meisten Eishockey-Fans und die DEL dürfte es freuen, dass die in den Details immer wieder umstrittene Aufstiegsregelung im Groben und Ganzen zumindest erstmal funktioniert – selbst wenn der Zeitpunkt und das Zittern darum schon sehr lange dauerte.
Wirtschaftliche Hürden genommen
Denn bei den Pinguinen war zunächst nicht klar, ob sie die komplette Bürgschaft von 1,4 Millionen Euro stemmen können oder es zu Nachforderungen der DEL und ihrer Wirtschaftsprüfer im weiteren Verfahren kommt. Krefeld war 2022 aus der 1. Liga abgestiegen und hatte in den ersten Jahren auch in der DEL2 mit roten Zahlen zu kämpfen. Auch alte Verbindlichkeiten sollen bei der Überlegung, den Gang in die DEL durchzuziehen, eine Rolle gespielt haben. Letztlich waren alle Unterlagen aber ausreichend.
Chancen standen 60:40
Für Pinguine-Geschäftsführer Peer Schopp standen die Chancen lange 60:40 für die Wahrnehmung des Aufstiegs. Letztlich ist das ein großer Erfolg für ihn, diesen Schritt geschafft zu haben. Dresden hatte sich ohnehin bereits bei der Kaderplanung auf den Bau eines DEL2-Teams konzentriert und muss jetzt nicht mehr umschwenken. Trotzdem wird die Sehnsucht groß sein, eines Tages zurückzukehren. Dafür wird nun ein neues Team aufgebaut, das in den nächsten Jahren eine Chance auf den Zweitliga-Titel hat.



