Borussia Mönchengladbach steht unmittelbar vor der Verpflichtung von Jan Leszczyński. Der 19-jährige Innenverteidiger von Legia Warschau wäre bereits der siebte Neuzugang unter Sport-Boss Rouven Schröder seit Saisonende. Laut Informationen des Online-Portals „FootballScout“ ist der Transfer bereits perfekt, Gladbach soll eine Ablöse von rund zwei Millionen Euro an den polnischen Klub zahlen. Zuvor hatte auch die „Rheinische Post“ über das große Interesse der Fohlen berichtet.
Schröders Transferoffensive
Mit Leszczyński würde Schröder seinen siebten Transfer-Streich seit dem Ende der vergangenen Saison landen. Zuvor hatte Gladbach bereits Torhüter Daniel Batz (35, Mainz), Enzo Leopold (25, Hannover 96), Zento Uno (22, Shimizu S-Pulse), David Herold (23, Karlsruher SC), Yukhym Konoplia (27, Shakhtar Donetsk) und Isac Lidberg (27, Darmstadt 98) verpflichtet. Zudem wurde der zuvor nur ausgeliehene Hugo Bolin (22, Malmö) fest unter Vertrag genommen.
Leszczyński: Eines der größten Talente Europas
Jan Leszczyński gilt als eines der größten Talente auf seiner Position in Europa. In der vergangenen Saison gelang ihm der Durchbruch bei Legia Warschau, wo er sich als Stammspieler etablierte. Der 19-Jährige ist ein gelernte Innenverteidiger und soll bei Gladbach die Defensive verstärken. Sein Vorbild ist Nico Elvedi, der ebenfalls mit 18 Jahren zu Borussia kam und sich zu einem Dauerbrenner entwickelte.
Baustelle Innenverteidigung vor Schließung
Mit Leszczyński wäre die Baustelle in der Innenverteidigung behoben. Bisher standen Trainer Eugen Polanski mit Nico Elvedi (29), Kevin Diks (29) und Fabio Chiarodia (21) nur drei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Mit dem Polen-Juwel wären die beiden Positionen doppelt besetzt – vorausgesetzt, Elvedi verlängert seinen bis 2027 laufenden Vertrag. Sollte der Schweizer kein Interesse an einer Verlängerung haben, wird Schröder wohl einen Verkauf forcieren, um einen ablösefreien Abgang nach der kommenden Saison zu vermeiden.
Elvedi als Vorbild und Schlüsselfigur
Nico Elvedi ist nicht nur das Vorbild für Leszczyński, sondern auch eine Schlüsselfigur in der Gladbacher Defensive. Der 29-Jährige spielt derzeit eine starke WM und ist seit Jahren gesetzt. Seine Zukunft ist jedoch noch ungeklärt. Sollte er den Klub verlassen, müsste Schröder erneut nachlegen. Mit Leszczyński hat Gladbach aber bereits jetzt ein vielversprechendes Talent an der Angel.



