Aufstiegsheld Friedrich kehrt ablösefrei zu Union Berlin zurück
Friedrich kehrt ablösefrei zu Union Berlin zurück

Marvin Friedrich (30) trägt nach viereinhalb Jahren wieder das Trikot des 1. FC Union Berlin. Der Innenverteidiger kehrt ablösefrei von Borussia Mönchengladbach nach Köpenick zurück und wurde am Mittwoch als erster Neuzugang der Eisernen offiziell vorgestellt. Friedrich hatte Union im Januar 2022 in Richtung Gladbach verlassen, wo sein Vertrag nun auslief.

Ein Nachhausekommen für Friedrich

In einem Vereins-Statement erklärte Friedrich: „Die Rückkehr zu Union fühlt sich für mich wie ein Nachhausekommen an. Hier habe ich mich sportlich und persönlich enorm weiterentwickelt und einige der schönsten Momente meiner Karriere erlebt.“ Union verbindet mit Friedrich ebenfalls besondere Erinnerungen: Er zählt zu den Aufstiegshelden der Saison 2018/19 und steuerte im ersten Relegationsspiel gegen den VfB Stuttgart (2:2) ein Tor bei. Während seiner ersten Zeit in Köpenick von 2018 bis 2022 entwickelte er sich zu einem Führungsspieler – eine Rolle, die er nun wieder einnehmen soll.

Neue Abwehrpartner und Trainer

Friedrichs neuer Partner in der Innenverteidigung wird voraussichtlich Zeno van den Bosch (22) sein. Die Verpflichtung des Belgiers soll Union bereits im Januar fixiert haben, offiziell bestätigt wurde der Transfer allerdings noch nicht. Van den Bosch kommt ablösefrei vom belgischen Erstligisten Royal Antwerpen. Friedrich freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer Mauro Lustrinelli (50): „Ich spüre, dass hier etwas Besonderes entsteht, zu dem ich meinen Teil beitragen möchte. Deshalb freue ich mich sehr darauf, wieder an der Alten Försterei aufzulaufen und Verantwortung zu übernehmen.“

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Lustrinellis Philosophie

Eine Innenverteidigung aus Friedrich und van den Bosch entspricht dem typischen Ansatz von Lustrinelli: Der Schweizer Trainer setzt gern auf eine Kombination aus erfahrenen Führungsspielern und jungen Talenten. Allerdings fehlt Friedrich nach einer schwachen letzten Saison mit nur sieben Bundesliga-Einsätzen (davon einer über 90 Minuten) und insgesamt 148 Minuten Spielzeit die nötige Spielroutine. Sein einziger Einsatz über die volle Distanz war ausgerechnet gegen Union im Oktober 2025.

Blick nach vorn

Union-Manager Horst Heldt (56) begrüßte Friedrich bei seiner Vorstellung. Die Verantwortlichen hoffen, dass der 30-Jährige seine Erfahrung einbringt und wieder zu alter Stärke findet. Die Fans dürfen gespannt sein, ob die neue Abwehrformation um Friedrich und van den Bosch die erhoffte Stabilität bringt.

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