Bernie Ecclestone (95): Coolster Opa der Formel 1 trotzt 34 Grad mit Jacke
Ecclestone (95) trotzt 34 Grad mit Jacke in Österreich

Beim Großen Preis von Österreich in Spielberg herrschten am 28. Juni 2026 extreme Bedingungen: 34 Grad im Schatten und rund 50 Grad Asphalttemperatur verwandelten das Rennen in eine Hitzeschlacht. Während Fahrer und Zuschauer unter den Temperaturen litten, blieb eine Person auffallend gelassen: Bernie Ecclestone (95). Der ehemalige Formel-1-Boss, der die Königsklasse bis 2017 führte, marschierte im Jackett durch das Fahrerlager und sorgte damit für einen kultigen Auftritt.

Ecclestone gratuliert George Russell auf dem Podium

Ecclestone war extra nach Österreich gereist, um dem Sieger des Rennens zu gratulieren: seinem britischen Landsmann George Russell (28). Auf dem Podium überreichte er ihm die Siegermedaille und tätschelte ihm liebevoll die Wangen. Der Moment wurde von Fotografen festgehalten und verbreitete sich schnell in den sozialen Medien. Ein Nutzer auf X kommentierte: „Es sind 34 Grad und Bernie Ecclestone scheint die Hitze nicht zu spüren.“ Der Auftritt des 95-Jährigen wurde als „coolster Opa der Formel 1“ gefeiert.

Ehefrau Fabiana Flosi an seiner Seite

Begleitet wurde Ecclestone von seiner Ehefrau Fabiana Flosi (50). Die Brasilianerin ist seit 2012 mit der Motorsport-Legende verheiratet und machte ihn 2020 im Alter von 89 Jahren noch einmal zum Vater. Damals war Ecclestone bereits vierfacher Großvater und sogar Urgroßvater. Das Paar zeigte sich in Spielberg entspannt und genoss den Tag im Fahrerlager.

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Kampfansage an die Hybrid-Zukunft

Ecclestone hatte aber nicht nur modische Akzente gesetzt, sondern auch eine klare Meinung zur Zukunft der Formel 1 mitgebracht. Vor dem Rennen äußerte er sich kritisch über die aktuellen Hybrid-Motoren und forderte eine Rückkehr zu größeren Hubräumen. In einer Presserunde sagte er: „Ein Dreiliter-Motor wäre der richtige Weg. Mir ist egal, ob V8, V10 oder V12: Ich glaube, ihr wärt damit alle sehr zufrieden.“

Formel 1 diskutiert neues Motorenreglement ab 2030

Die Diskussion über das Motorenreglement ab 2030 oder 2031 ist in der Formel 1 bereits im Gange. Größere Verbrenner mit deutlich geringerem Hybridanteil gelten inzwischen als realistische Option. Ecclestone stellte sich damit auf die Seite von Max Verstappen (28), der zu den schärfsten Kritikern der aktuellen Motoren zählt. „Ich meine, er hatte mit seiner Kritik ja recht. Ich denke, dieses Reglement war unnötig, und darüber hat sich Max beschwert“, so Ecclestone.

Verstappen fährt erfolgreichstes Rennen der Saison

Mit Ecclestones Unterstützung im Rücken fuhr der vierfache Weltmeister Max Verstappen beim Heimrennen seines Rennstalls Red Bull auf Platz 2 – sein erfolgreichstes Rennen der Saison. Weniger als zwei Sekunden trennten den Niederländer vom Rennsieg. Der Auftritt von Ecclestone in Spielberg bleibt in Erinnerung: als cooler Opa mit Jacke, der die Hitze ignorierte und klare Worte für die Zukunft der Formel 1 fand.

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