EasyJet-Notlandung in München: Triebwerk und Sensor ausgefallen
EasyJet-Notlandung in München: Triebwerk und Sensor defekt

Ein EasyJet-Flug von London-Gatwick nach Innsbruck endete am Samstag vorzeitig in München. Der Airbus A320neo (Flug U2 8695) hob pünktlich ab, doch statt planmäßig um 12:05 Uhr in Tirol zu landen, setzte der Pilot bereits rund eine halbe Stunde vorher in München auf. Das geht aus Daten der Onlineplattform Flightradar 24 hervor.

Triebwerk und Sensor fielen aus

Die Airline bestätigte auf ihrer Website, dass während des Fluges ein technisches Problem auftrat. Genauere Angaben machte EasyJet nicht. Nach Informationen der österreichischen Kronen-Zeitung wurden die Passagiere jedoch informiert, dass eines der Triebwerke und ein Sensor ausgefallen seien. Ein Passagier berichtete der Zeitung: Die Reisenden steckten am Boden mehrere Stunden im Flugzeug fest. „Es sind viele Kinder an Bord, denen gefällt das natürlich nicht“, so der Urlauber.

Pilot sprach von fehlender Sicherheit

Erst nach Stunden habe der Pilot die Passagiere darüber informiert, dass ein Weiterflug mit dem Flugzeug nicht möglich sei. „Wir können keine 100-prozentige Sicherheit garantieren“, soll der Kapitän gesagt haben. Daraufhin durften die Reisenden das Flugzeug verlassen. Am Flughafen München wartete jedoch der nächste Schock: Die Passagiere waren auf sich allein gestellt. Die Airline organisierte keinen Transport nach Innsbruck – weder Bus noch Zug standen bereit. Der Passagier zeigte sich gegenüber der Kronen-Zeitung wütend und bezeichnete den Flug als „Tortur“.

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Airline übernimmt Kosten, aber keinen Transport

Auf der EasyJet-Website heißt es: „Aufgrund der extrem hohen Nachfrage sind wir leider nicht in der Lage, einen Transport in der Region zu organisieren.“ Die Passagiere wurden informiert, dass die Fluggesellschaft die Kosten für die Weiterreise übernimmt. Weiter äußerte sich die Airline bisher nicht zu dem Vorfall. Eine Anfrage der Bild-Zeitung blieb am Samstag unbeantwortet.

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