Brennendes Gasleck: Deutsche Urlauber warnten vor Hotel-Inferno in der Karibik
Brennendes Gasleck: Deutsche warnten vor Hotelbrand

Ein Urlaubstraum wurde zum Albtraum: Zwei Urlauber aus Nordrhein-Westfalen hatten bereits sieben Monate vor dem verheerenden Brand in einem Hotel in der Dominikanischen Republik auf schwerwiegende Sicherheitsmängel hingewiesen. Laut dem Bericht, der auf BILDplus veröffentlicht wurde, beobachteten die Gäste brennende Gasleitungen, marode Stromkabel und überall glimmende Pappbecher. Statt einer Behebung der Gefahren erhielten sie lediglich einen Restaurantgutschein und wurden aufgefordert, eine Verschwiegenheitserklärung zu unterzeichnen.

Brandkatastrophe mit Todesfolge

Am 21. Juni 2026 brach in dem Hotel ein Großbrand aus. Eine Touristin kam ums Leben, fast 1700 Urlauber mussten evakuiert werden. Die beiden deutschen Urlauber, die zuvor die Mängel gemeldet hatten, äußerten den Verdacht, dass ihre Warnungen ignoriert wurden. „Wir haben genau gesehen, wo die Gefahren lagen – und niemand hat etwas getan“, zitiert der Bericht einen der Urlauber. Die genauen Umstände des Brands werden derzeit von den örtlichen Behörden untersucht.

Reaktionen und Forderungen

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheitsstandards in All-Inclusive-Resorts in der Karibik. Reiseveranstalter und Hotelbetreiber stehen nun in der Kritik. Der Deutsche Reiseverband (DRV) forderte eine lückenlose Aufklärung. „Solche Vorfälle dürfen sich nicht wiederholen. Wir appellieren an alle Reiseveranstalter, ihre Sicherheitsauflagen strikt zu überprüfen“, sagte ein DRV-Sprecher. Die beiden Urlauber aus NRW erwägen rechtliche Schritte gegen das Hotel und den Reiseveranstalter.

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Auswirkungen auf die Tourismusbranche

Die Dominikanische Republik ist ein beliebtes Reiseziel für deutsche Urlauber. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes reisten im Jahr 2025 rund 1,2 Millionen Deutsche in die Karibik. Der Brand könnte das Vertrauen in die Sicherheit der Resorts erschüttern. Reiseexperten raten Urlaubern, bei der Buchung auf geprüfte Sicherheitsstandards zu achten und Mängel sofort zu melden.

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