150-Mio-Angebot für Bayern-Star? Real-Boss Pérez jagt Olise
150-Mio-Angebot für Bayern-Star? Real jagt Olise

Real Madrid scheint im Werben um eine Verpflichtung von Michael Olise (24) trotz der klaren Unverkäuflichkeits-Ansagen der Bayern-Bosse nicht lockerzulassen. Real-Präsident Florentino Pérez (79) könnte schon nächste Woche den nächsten Lockversuch starten! Wie der englische „Telegraph“ berichtet, soll der spanische Unternehmer dem Rekordmeister im Falle eines Wahlsieges bei der Präsidentschaftswahl in zwei Tagen ein Mega-Angebot von 150 Mio. Euro für Olise unterbreiten. Der mächtige Real-Chef sieht den Franzosen als Schlüsselspieler im Kampf um den Champions-League-Titel 2027. Zudem gilt auch der künftige Coach der Königlichen, José Mourinho (63), als großer Olise-Fan.

Große Ankündigung von Pérez

Für Rätselraten sorgt in diesem Zusammenhang allerdings eine Ankündigung von Pérez am Donnerstagabend. Der mächtige Geschäftsmann hat bei einem Wahlkampfauftritt in der spanischen Sendung „Horizonte“ ein Angebot für Olise vor laufender Kamera im Endeffekt ausgeschlossen, kündigte im selben Atemzug drei Tage vor der Präsidentschaftswahl aber an, den teuersten Transfer in der Geschichte des Klubs in diesem Sommer tätigen zu wollen. Um welchen Spieler es sich handelt, verriet der Präsident bei der Veranstaltung nicht. Jedoch grenzte er das Kandidatenfeld auf Nachfrage dann doch noch etwas ein. „Ein junger Spieler, ein Galactico, 150 Mio. Euro, nicht von der Premier League. Es ist nicht Haaland, nicht Kane, nicht Olise, nicht Doku. Das Angebot gilt einem Spieler vom Kaliber eines Cristiano Ronaldo oder Kaká.“

Spekulationen um Kandidaten

Wen könnte Pérez meinen? Die spanische Sportzeitung Diario „AS“, deren Sportchef ein guter Draht zum Real-Präsidenten nachgesagt wird, bringt die beiden Superstars Joao Neves (21) und Vitinha (26) von Champions-League-Titelverteidiger Paris Saint-Germain sowie eben Bayern-Gigant Michael Olise ins Spiel.

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Olise aus Bayern-Sicht unverkäuflich

In München sind sich die Bayern-Bosse um Uli Hoeneß (74), Karl-Heinz Rummenigge (70), Herbert Hainer (71), Jan-Christian Dreesen (58), Sportvorstand Max Eberl (52) und Sportdirektor Christoph Freund (48) bei einer Sache allesamt einig. Michael Olise, der beim Rekordmeister noch einen Vertrag bis Sommer 2029 hat, gilt als unverkäuflich! Die Klub-Verantwortlichen wollen den Franzosen, der im Sommer 2024 für 53 Mio. Euro von Crystal Palace kam, unbedingt halten. Dazu passen mehrere Aussagen der Verantwortlichen in den vergangenen Wochen.

Ehrenpräsident Hoeneß sagte am Rande des DFB-Pokalfinales gegen den VfB Stuttgart (3:0) Ende Mai in Berlin in Richtung Real und Bald-Trainer Mourinho: „Der kann fünf Augen auf Olise werfen, der kriegt ihn nicht. Er bleibt unverkäuflich. Ich werde ihn (Mourinho, Anm. d. Red.) hoffentlich nicht treffen, weil die Reise aus Madrid hätte er sich sparen können.“ Rummenigge ergänzte: „Für einen Spieler wie Olise gibt es kein Preisschild, das uns zucken lassen würde.“

Wahlkampfgetöse in Madrid

Zur Wahrheit gehört auch, dass sich Pérez und Herausforderer Enrique Riquelme derzeit im Wahlkampf mit Transferansagen gegenseitig zu übertreffen versuchen. Riquelme versprach großspurig, Erling Haaland zu Real zu holen, sollte er die Wahl gewinnen, was bei Manchester City Erstaunen auslöste. Pérez hat nun nachgelegt. Wird er wiedergewählt, steht der Real-Boss nach zwei titellosen Saisons unter Druck und muss liefern. Ob die Bayern bei einem galaktischen Angebot für Olise doch noch ins Grübeln geraten würden? Unwahrscheinlich, im Moment jedenfalls.

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