Verdi fordert bessere Löhne für Pro Potsdam: Tarifkonflikt eskaliert
Verdi fordert bessere Löhne für Pro Potsdam

Die Gewerkschaft Verdi hat für die rund 360 Beschäftigten der kommunalen Immobilienholding Pro Potsdam bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen gefordert. Nach der ersten Tarifrunde am Dienstag zeichnet sich jedoch keine Lösung ab. Verdi-Verhandlungsführerin Andrea Germanus erklärte: „Die Arbeitgeberin hat bisher nicht erkennen lassen, dass sie gewillt ist, substanziell über unsere Kernforderungen zu sprechen.“

Hintergrund des Tarifkonflikts

Die Pro Potsdam ist ein kommunales Unternehmen der Landeshauptstadt Potsdam und verwaltet einen Großteil des städtischen Immobilienbestands. Die Beschäftigten sehen sich nach Angaben von Verdi unterbezahlt im Vergleich zu anderen kommunalen Betrieben. Die Gewerkschaft fordert eine deutliche Erhöhung der Vergütung sowie verbesserte Arbeitsbedingungen, darunter mehr Personal und eine Reduzierung der Arbeitsbelastung.

Reaktion der Arbeitgeberin

Die Pro Potsdam weist die zentralen Vorwürfe der Gewerkschaft zurück. Ein Sprecher des Unternehmens betonte, dass man sich in den Verhandlungen konstruktiv zeige und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens berücksichtigt werden müsse. Man sei bereit, über angemessene Lohnsteigerungen zu verhandeln, jedoch nicht in der von Verdi geforderten Höhe. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Anfang nächsten Monats angesetzt.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Auswirkungen auf die Beschäftigten

Sollte es zu keiner Einigung kommen, drohen Warnstreiks. Die Beschäftigten der Pro Potsdam sind für den Betrieb und die Instandhaltung von tausenden Wohnungen und Gewerbeeinheiten verantwortlich. Ein längerer Arbeitskampf könnte die Mieter und die Stadt direkt betreffen. Verdi hat bereits angekündigt, die Mitglieder über mögliche Arbeitsniederlegungen abstimmen zu lassen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration